Grafschaft Erbach-Schönberg: Grafschaft Erbach-Schönberg / Landesverwaltung (Bestand)
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F 21 B
Hessisches Staatsarchiv Darmstadt (Archivtektonik) >> Gliederung >> Archive ehemals selbständiger Institutionen und Standesherrschaften (Provenienzbestände) >> Grafschaft Erbach-Schönberg
1430-1955
Enthält: Landesverwaltung und Hausvermögen (u. a. reichhaltiges Material zur Ortsgeschichte)
Bestandsgeschichte: Gemäß kündbarem Depositalvertrag von 1930 wurde das Samtarchiv der Erbacher Grafen und Fürsten im Jahre 1932 dem Staatsarchiv übergeben. Bei dem Samtarchiv handelte es sich um die Akten und Urkunden der ehemals erbachischen Landesregierung, das bisher im Gesamthausarchiv zu Erbach (wohl um 1728 eingerichtet) verwahrt wurde. Aufgrund der Bombardierung Darmstadts im September 1944 verbrannte das Samtarchiv (ca. 5.100 Urkunden und rund 350 m Akten) indessen völlig. Erhalten blieben lediglich Repertorien des dazugehörigen Archivs der Grafen v. Wartenberg sowie der erbachischen Zunftakten. In der Zeit des nach alliierter Verfügung seit Ende 1945 treuhänderisch verwalteten Vermögens des Fürsten v. Erbach-Schönberg reifte wohl der Plan zur Abgabe des schlecht geordnet in einer Waschküche zu Hohenstein liegenden Familienarchivs. 1951 wurde schließlich das Familienarchiv der Grafen v. Erbach-Schönberg im Staatsarchiv deponiert, nachdem es wohl seit wenigstens 1944 zu erheblichen Aktenvernichtungen gekommen war. Ordnungs- und Verzeichnungsvorarbeiten wurden 1952 durch Ferdinand Koob durchgeführt; ab 1978 begannen die eigentlichen Verzeichnungsarbeiten.
Findmittel: gedrucktes Findbuch mit bestands- und territorialgeschichtlicher Einleitung (http://digitalisate-he.arcinsys.de/pdf/hstad/vorworte/f21_vorwort.pdf), Indices: Jürgen Rainer Wolf (Hrsg.), Abteilung F 21 Grafschaft Erbach- Schönberg 1459-1944, Bd. 1: Familienpersonalien, Landesverwaltung und Hausvermögen, bearb. von Klaus Peter Decker, Hugo Spengler, Harald Lönnecker und Jürgen Rainer Wolf, Bd. 2: Stammtafeln und Indices, bearb. von Jürgen Rainer Wolf, Darmstadt 1990 (Repertorien des Hessischen Staatsarchivs Darmstadt 30/1-2). -
Findmittel: Online-Datenbank (HADIS)
Referent: Lars Adler, Barbara Tuczek
Bestandsgeschichte: Gemäß kündbarem Depositalvertrag von 1930 wurde das Samtarchiv der Erbacher Grafen und Fürsten im Jahre 1932 dem Staatsarchiv übergeben. Bei dem Samtarchiv handelte es sich um die Akten und Urkunden der ehemals erbachischen Landesregierung, das bisher im Gesamthausarchiv zu Erbach (wohl um 1728 eingerichtet) verwahrt wurde. Aufgrund der Bombardierung Darmstadts im September 1944 verbrannte das Samtarchiv (ca. 5.100 Urkunden und rund 350 m Akten) indessen völlig. Erhalten blieben lediglich Repertorien des dazugehörigen Archivs der Grafen v. Wartenberg sowie der erbachischen Zunftakten. In der Zeit des nach alliierter Verfügung seit Ende 1945 treuhänderisch verwalteten Vermögens des Fürsten v. Erbach-Schönberg reifte wohl der Plan zur Abgabe des schlecht geordnet in einer Waschküche zu Hohenstein liegenden Familienarchivs. 1951 wurde schließlich das Familienarchiv der Grafen v. Erbach-Schönberg im Staatsarchiv deponiert, nachdem es wohl seit wenigstens 1944 zu erheblichen Aktenvernichtungen gekommen war. Ordnungs- und Verzeichnungsvorarbeiten wurden 1952 durch Ferdinand Koob durchgeführt; ab 1978 begannen die eigentlichen Verzeichnungsarbeiten.
Findmittel: gedrucktes Findbuch mit bestands- und territorialgeschichtlicher Einleitung (http://digitalisate-he.arcinsys.de/pdf/hstad/vorworte/f21_vorwort.pdf), Indices: Jürgen Rainer Wolf (Hrsg.), Abteilung F 21 Grafschaft Erbach- Schönberg 1459-1944, Bd. 1: Familienpersonalien, Landesverwaltung und Hausvermögen, bearb. von Klaus Peter Decker, Hugo Spengler, Harald Lönnecker und Jürgen Rainer Wolf, Bd. 2: Stammtafeln und Indices, bearb. von Jürgen Rainer Wolf, Darmstadt 1990 (Repertorien des Hessischen Staatsarchivs Darmstadt 30/1-2). -
Findmittel: Online-Datenbank (HADIS)
Referent: Lars Adler, Barbara Tuczek
47,125 m
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
01.07.2025, 12:49 PM CEST