Gotteshaus zu Wöhrd
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D 10 Nr. 46
D 10 Findelamt
Findelamt
1541 - 1754
Enthält:
Urkundenabschriften:
Aus einem Haus und Wiesen allda; Alt-Saalbuch de anno 1655. Fol 24. und Saalbuch de anno 1633. Fol 20 pag. 3:
Anno 1541: Christina Widhisel, hinterbliebende Witwe des Caspar Widhisel, und ihre Tochter Margret, Ehefrau des Sebald Lösel, verkaufften das Erb an der Behausung zu Wehrd auf dem Ramgarten an Conrad Dors izt Hannsen Bühlers Haus stoßend, dann eine Wiesen hintan liegend, die Hofwies genannt sambt dem Burkstall und dem Wassergraben, Clausen Muren, so der Rat angenommen für die Findel, dabei ist vermeldt die Unterhaltung des Tillwerks und gibt der Verwalter der Findel jährlich Herrn Leonhard Tucher aus der Wiesen 12 Gulden rh. Landwährung, dem Gotteshaus Pfleger zu Wohrd 1 Gulden 14 Groschen mehr dem Herrn Tucher von dem Hause 2 Gulden rheinl. gemeine Landswährung
Hierbei liegt ein Fascicul sub lit. A
(1) Unterthan-Supplication des Richter und Gemeinmeisters der Marck Wehrd, wie auch Jacob Prauns und Georg Loses an Herrn Hans Heinrich Pömers Findel-Pflegern wegen eines neu gebauten Dülls an der Findelwiese von 1618.
(2) Herrn Hans Heinrich Pömers Gegenbericht auf Herrn Richter und Gemeinmeister zu Wöhrd von 1618
(3) Ein hierüber ergangener Rathsverlass von 1618
(4) Herrn Reymund Gabriel Holzschuhers Relation vom 18. 10. 1618
(5) Rathsverlass den 19. 11. 1618, wie neml. das Gewässer von der Wiesen abzuleinen
(6) Herrn Hanns Heinrich Pömers, Pflegers unterthänl. Bericht an den Richter und Gemeindemeister
(7) Gegenbericht des Richters und Gemeinmeisters der Marck Wöhrd und anderer dabei gewesene Interessenten an Herr Hans Friedrich Pömer, Findelpfleger, die Findelwiese und das daran gemachte Gedill betreffend
In den Fascicul sub lit. B befindet sich:
(1) Des Amts Wöhrd unterthl. Anbringen, die da selbst gelegene Findelwiesen betr. inspecie wegen Erbauung von dem Wasserguss zu Boden gelegenen Dülls
(2) Unterthl. Gegenbericht wegen der beiden Findel, an Herrn Beambten zu Wehrd
(3) fernere Erklärung und Erbiethen des Amts Wehrd wegen etlicher Stritt die Findelwiesen daselbst betreffend
(4) fernerer Bericht wegen beiden Findel an die Herren Beambten zu Wehrd
(5) Vergleich der Herrn Pfleger zu Wörth und hiesig Findel vom 27. April 1621 u. in Conservatorio no. 218 eingeschrieben, krafft welcher das Gotteshaus zu Wöhrd die 1 Gulden 14 Groschen der Findel fahrn lässt und noch dazu 1 Gulden 22 Groschen den Groschen à 7 dn gerechnet, gibt hergegen die Findel das Gedüll im Bau und Besserung zu erhalten hat
Anno 1677: Vergleich zwischen Paul Rieter und Herrn Wilhelm Imhoff wegen des Lichtzauns bei dem Wollen-Thor an die Findelwiesen oder Garten stoßend
Geometrische Abmessung und Abriss des Findelgartens so an Marck Wehrd der Pegnitz-Fluss und Herrn Forsters Wiesen liegt (in Reproduktion)
Enthält auch:
Notizbuch Herrn Jacob Willibald Haller betreffend (datiert 1700-1754)
Urkundenabschriften:
Aus einem Haus und Wiesen allda; Alt-Saalbuch de anno 1655. Fol 24. und Saalbuch de anno 1633. Fol 20 pag. 3:
Anno 1541: Christina Widhisel, hinterbliebende Witwe des Caspar Widhisel, und ihre Tochter Margret, Ehefrau des Sebald Lösel, verkaufften das Erb an der Behausung zu Wehrd auf dem Ramgarten an Conrad Dors izt Hannsen Bühlers Haus stoßend, dann eine Wiesen hintan liegend, die Hofwies genannt sambt dem Burkstall und dem Wassergraben, Clausen Muren, so der Rat angenommen für die Findel, dabei ist vermeldt die Unterhaltung des Tillwerks und gibt der Verwalter der Findel jährlich Herrn Leonhard Tucher aus der Wiesen 12 Gulden rh. Landwährung, dem Gotteshaus Pfleger zu Wohrd 1 Gulden 14 Groschen mehr dem Herrn Tucher von dem Hause 2 Gulden rheinl. gemeine Landswährung
Hierbei liegt ein Fascicul sub lit. A
(1) Unterthan-Supplication des Richter und Gemeinmeisters der Marck Wehrd, wie auch Jacob Prauns und Georg Loses an Herrn Hans Heinrich Pömers Findel-Pflegern wegen eines neu gebauten Dülls an der Findelwiese von 1618.
(2) Herrn Hans Heinrich Pömers Gegenbericht auf Herrn Richter und Gemeinmeister zu Wöhrd von 1618
(3) Ein hierüber ergangener Rathsverlass von 1618
(4) Herrn Reymund Gabriel Holzschuhers Relation vom 18. 10. 1618
(5) Rathsverlass den 19. 11. 1618, wie neml. das Gewässer von der Wiesen abzuleinen
(6) Herrn Hanns Heinrich Pömers, Pflegers unterthänl. Bericht an den Richter und Gemeindemeister
(7) Gegenbericht des Richters und Gemeinmeisters der Marck Wöhrd und anderer dabei gewesene Interessenten an Herr Hans Friedrich Pömer, Findelpfleger, die Findelwiese und das daran gemachte Gedill betreffend
In den Fascicul sub lit. B befindet sich:
(1) Des Amts Wöhrd unterthl. Anbringen, die da selbst gelegene Findelwiesen betr. inspecie wegen Erbauung von dem Wasserguss zu Boden gelegenen Dülls
(2) Unterthl. Gegenbericht wegen der beiden Findel, an Herrn Beambten zu Wehrd
(3) fernere Erklärung und Erbiethen des Amts Wehrd wegen etlicher Stritt die Findelwiesen daselbst betreffend
(4) fernerer Bericht wegen beiden Findel an die Herren Beambten zu Wehrd
(5) Vergleich der Herrn Pfleger zu Wörth und hiesig Findel vom 27. April 1621 u. in Conservatorio no. 218 eingeschrieben, krafft welcher das Gotteshaus zu Wöhrd die 1 Gulden 14 Groschen der Findel fahrn lässt und noch dazu 1 Gulden 22 Groschen den Groschen à 7 dn gerechnet, gibt hergegen die Findel das Gedüll im Bau und Besserung zu erhalten hat
Anno 1677: Vergleich zwischen Paul Rieter und Herrn Wilhelm Imhoff wegen des Lichtzauns bei dem Wollen-Thor an die Findelwiesen oder Garten stoßend
Geometrische Abmessung und Abriss des Findelgartens so an Marck Wehrd der Pegnitz-Fluss und Herrn Forsters Wiesen liegt (in Reproduktion)
Enthält auch:
Notizbuch Herrn Jacob Willibald Haller betreffend (datiert 1700-1754)
Umfang/Beschreibung: 20 Produkte
Archivale
Selektiertes Archivale (Sammelakte): Stadtarchiv Nürnberg A 4/IV Nr. 172
Indexbegriff Person: Bühler, Hans
Indexbegriff Person: Dors, Conrad
Indexbegriff Person: Forster, N
Indexbegriff Person: Haller, Jacob Willibald
Indexbegriff Person: Holzschuher, Reymund Gabriel
Indexbegriff Person: Imhoff, Wilhelm
Indexbegriff Person: Lose, Georg
Indexbegriff Person: Lösel, Margret
Indexbegriff Person: Lösel, Sebald
Indexbegriff Person: Mur, Klaus
Indexbegriff Person: Pömer, Hans Heinrich
Indexbegriff Person: Praun, Jacob
Indexbegriff Person: Rieter, Paul
Indexbegriff Person: Tucher, Leonhard
Indexbegriff Sache: Klassifikation D-Bestände: Findelamtsdokumente
Indexbegriff Person: Bühler, Hans
Indexbegriff Person: Dors, Conrad
Indexbegriff Person: Forster, N
Indexbegriff Person: Haller, Jacob Willibald
Indexbegriff Person: Holzschuher, Reymund Gabriel
Indexbegriff Person: Imhoff, Wilhelm
Indexbegriff Person: Lose, Georg
Indexbegriff Person: Lösel, Margret
Indexbegriff Person: Lösel, Sebald
Indexbegriff Person: Mur, Klaus
Indexbegriff Person: Pömer, Hans Heinrich
Indexbegriff Person: Praun, Jacob
Indexbegriff Person: Rieter, Paul
Indexbegriff Person: Tucher, Leonhard
Indexbegriff Sache: Klassifikation D-Bestände: Findelamtsdokumente
Pegnitz
Ramgarten
Wöhrd
Gotteshaus
Urkundenabschriften
Relation
Ratsverlass
Abmessung, geometrische
Abriss
Notizbuch
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.06.2025, 13:01 MESZ