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Ritter Hermann Riedesel, Ritter Johann Meisenbug (Meysenbugh) und
Margarete von Weilnau (Wilnauwe) bekunden, dass sie bei Hermann [von
Buchenau], ...
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Urk. 75 Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a]
Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a] >> Reichsabtei, Stift >> 1431-1440
1440 November 27
Ausfertigung, Pergament, drei mit Pergamentstreifen angehängte Siegel (fehlen)
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Datum anno Domini millesimo quadringentesimo quadragesimo Dominica proxima post Katherine virginis
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Ritter Hermann Riedesel, Ritter Johann Meisenbug (Meysenbugh) und Margarete von Weilnau (Wilnauwe) bekunden, dass sie bei Hermann [von Buchenau], Abt von Fulda, eine von [Dietrich Schenk von Erbach], Erzbischof von Mainz, für Margarete ausgestellte Urkunde hinterlegt haben, die belegt, dass der Erzbischof Margarete 1600 Gulden schuldet. Von diesem Geld soll Margarete lebenslang Zinsen erhalten. Sollten die Schulden bezahlt werden, soll der Abt das Geld verwahren und erneut gegen Zinsen anlegen. Dies soll mit Wissen Konrads [von Herzenrode], Abt von Hersfeld, Simons und Ottos [von Schlitz genannt] von Görtz (Geircz) und Erkenbrechts (Ercken) von Schenkwald geschehen. Margarete soll dann erneut lebenslang Zinsen erhalten. Nach Margaretes Tod sollen Hermann und Johann Geld und Zinsen erben. Sollte es zu einem Streit zwischen den Ausstellern kommen, soll der Abt die Urkunde und das Geld zurückhalten, bis sich alle versöhnt haben. Sollte die Urkunde verbrennen, verloren gehen oder anderweitig Schaden nehmen, sollen dadurch keine Ansprüche gegenüber Abt und Kloster entstehen. Siegelankündigung. (siehe Abbildungen: Vorderseite, Rückseite)
Vermerke (Urkunde): Siegler: [Ritter Hermann Riedesel
Vermerke (Urkunde): Siegler: Margarete von Weilnau
Vermerke (Urkunde): Siegler: Konrad [von Herzenrode], Abt von Hersfeld]
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.