Personalia der Stadtverordnetenversammlung
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NL Sperlich, 187
Nr. 120
NL Sperlich Nachlass Sperlich, Georg, Dr.
Nachlass Sperlich, Georg, Dr. >> 2. Berufliche Tätigkeit >> 2.3. Amtszeit als Oberbürgermeister der Stadt Münster
1920 - 1930
Enthält: - Zeitungsbericht zur Wahl der Arbeiterräte in Münster - Neujahrsgruß von Clara und Hans Pape 1932 in Münster - Beschwerden gegen einzelne Stadtverordnete (Reineke, Johannes Nellissen), - Wahlen zur Stadtverordnetenversammlung, - Wiederholung der Wahlen zur Stadtverordnetenversammlung von 1930 (Auflösung des Stadtparlamentes) - Zeitungsberichte zu den Kommunalwahlen 1929/30, die beiden Zentrumslisten bei den Kommunalwahlen und die Rolle Dr. Strickers (als Repräsentant des linken Flügels des münsterischen Zentrums) als Gegner Sperlichs - Aufruf der deutschen Bischöfe zur Wahl 1933 - Ergebnis der Wahlen zum Deutschen Reichstag am 4. Mai 1924 (Karte und Statistik) - Tod des sozialdemokratischen Stadtverordneten Albert Peters (1928) - Beschluss der Fraktionsführer vom 4.11.1929 bzgl. der öffentlichen Auftragsvergabe zur Unterbindung von Korruption - Zeitungsberichte zur Kommunalwahl 1930 (Ungültigkeitserklärung der Kommunalwahl im Februar 1930 durch den Bezirksausschuss); Schreiben von Dr. Otto Hoffmann (Mitglied des Preußischen Landtags) an Sperlich - Einführung der neuen Magistratsmitglieder im Stadtparlament im Dezember 1929 Mappe 120a: - Sitzordnung, Personalia einiger Kommunalpolitiker - Beschwerden gegen die Stadtverordneten Rechtsanwalt Dr. Werner Reinecke und Architekt Johannes Nellissen (Verfahren wegen Ausnutzung seiner Ehrenämter zu persönlichen Zwecken; Verteidigungsschrift des Johannes Nellisen), auch im Zusammenhang mit Strafverfahren gegen Architekt Hermann Nellissen und Gen. (LG 6 J 636/24) (1925) in Bezug auf einige Magistratsbeamte (Stadtbaurat Schirmeyer [Disziplinarverfahren], Beigeordneter Berrenberg, Sparkassendirektor Hillekamps u.a.) - Schriftwechsel Sperlichs mit den Rechtsanwälten Holetzenbein, Swart und Humborg (1929)
Archivale
Verweis: Vgl. auch die zugehörige Mappe in der "Sondersammlung zum Nachlass Sperlich: Karton B".
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:10 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Stadtarchiv Münster (Archivtektonik)
- Nichtamtliches Archivgut (Tektonik)
- Nachlässe natürlicher Personen, Familien- und Hofarchive (Tektonik)
- Nachnamen Q - S (Tektonik)
- Nachlass Sperlich, Georg, Dr. (Bestand)
- 2. Berufliche Tätigkeit (Gliederung)
- 2.3. Amtszeit als Oberbürgermeister der Stadt Münster (Gliederung)