Familien: Wolff von Gudenberg [ehemals X 5 Wolff von Gudenberg] (Bestand)
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Urk. 144
Hessisches Staatsarchiv Marburg (Archivtektonik) >> Gliederung >> Urkunden >> Sonstige kleinere Urkundenbestände >> Deposita >> Familien
1495-1839
Enthält: Güter- und Geldgeschäfte, Verpfändungen, Eheverträge
Enthält: Aktivlehen betreffend Ahausen, Albershausen und Niederwaroldern, Calden, Dreislar (?), Eimelrod, Fritzlar (?), Höringhausen, Itter, Korbach, Goddelsheim, Medebach, Neugesecke, Oberzwehren, Reckershaussen, Butzbach und Vollmarshausen, Usseln, Wangershausen, Wernswig, Wildungen und Ermelrod (?)
Enthält: Passivlehen von der Landgrafschaft Hessen(-Kassel), der Landgrafschaft Hessen-Darmstadt, Waldeck, dem Erzbistum Mainz und Fulda
Bestandsgeschichte: Das Archiv der Familie Wolff von Gudenberg lagerte ursprünglich auf ihrem Gut zu Meimbressen. Es wurde im Jahre 1911 gemäß Vertrag desselben Jahres als Depositum in das Staatsarchiv Marburg überführt, wo es geordnet und verzeichnet wurde.
In den Jahren 2007-2016 wurden die einzelnen Überlieferungen vereinzelt und umverpackt, die Siegel wurden mit Siegeltaschen versehen und die Signaturen wurden auf Numerus Currens umgestellt.
Geschichte des Bestandsbildners: Die Familie Wolff von Gudenberg ist ein altes waldeckisches Adelsgeschlecht und Mitglied der Althessischen Ritterschaft. Sie ist 1213 erstmals urkundlich erwähnt und benannt nach ihrem Stammsitz Gudenberg bei Zierenberg. Schon früh verfügten die Wolff von Gudenberg über Besitzungen um Wolfhagen und in der Frankenberger Gegend, Ende des 14. Jahrhunderts gelangten sie in den Besitz der Herrschaft Itter, die sie bis Mitte des 16. Jahrhunderts innehatten. Neben etlichen Burglehen in Niederhessen hatte die Familie zwei Hauptsitze zu Höringhausen und zu Meimbressen. Gut Meimbressen ist bis heute in Familienbesitz.
Findmittel: Repertorium Best. X 5 Wolff von Gudensberg, Urkunden, und Best. 340 Wolff von Gudensberg, Amtsbücher und Akten, erschienen in der Reihe "Repertorien des Hessischen Staatsarchivs Marburg", bearb. von Werner Moritz, Albina Mayer und Christine Ried, fertiggestellt von Helmut Klingelhöfer, Marburg 1996 (Signatur: R 2014).
Findmittel: Arcinsys-Datenbank
Enthält: Aktivlehen betreffend Ahausen, Albershausen und Niederwaroldern, Calden, Dreislar (?), Eimelrod, Fritzlar (?), Höringhausen, Itter, Korbach, Goddelsheim, Medebach, Neugesecke, Oberzwehren, Reckershaussen, Butzbach und Vollmarshausen, Usseln, Wangershausen, Wernswig, Wildungen und Ermelrod (?)
Enthält: Passivlehen von der Landgrafschaft Hessen(-Kassel), der Landgrafschaft Hessen-Darmstadt, Waldeck, dem Erzbistum Mainz und Fulda
Bestandsgeschichte: Das Archiv der Familie Wolff von Gudenberg lagerte ursprünglich auf ihrem Gut zu Meimbressen. Es wurde im Jahre 1911 gemäß Vertrag desselben Jahres als Depositum in das Staatsarchiv Marburg überführt, wo es geordnet und verzeichnet wurde.
In den Jahren 2007-2016 wurden die einzelnen Überlieferungen vereinzelt und umverpackt, die Siegel wurden mit Siegeltaschen versehen und die Signaturen wurden auf Numerus Currens umgestellt.
Geschichte des Bestandsbildners: Die Familie Wolff von Gudenberg ist ein altes waldeckisches Adelsgeschlecht und Mitglied der Althessischen Ritterschaft. Sie ist 1213 erstmals urkundlich erwähnt und benannt nach ihrem Stammsitz Gudenberg bei Zierenberg. Schon früh verfügten die Wolff von Gudenberg über Besitzungen um Wolfhagen und in der Frankenberger Gegend, Ende des 14. Jahrhunderts gelangten sie in den Besitz der Herrschaft Itter, die sie bis Mitte des 16. Jahrhunderts innehatten. Neben etlichen Burglehen in Niederhessen hatte die Familie zwei Hauptsitze zu Höringhausen und zu Meimbressen. Gut Meimbressen ist bis heute in Familienbesitz.
Findmittel: Repertorium Best. X 5 Wolff von Gudensberg, Urkunden, und Best. 340 Wolff von Gudensberg, Amtsbücher und Akten, erschienen in der Reihe "Repertorien des Hessischen Staatsarchivs Marburg", bearb. von Werner Moritz, Albina Mayer und Christine Ried, fertiggestellt von Helmut Klingelhöfer, Marburg 1996 (Signatur: R 2014).
Findmittel: Arcinsys-Datenbank
116 Urkunden
Bestand
Korrespondierende Archivalien: Urk. 13 Generalrepertorium [ehemals Urk. A I t]; Urk. 14 Landgräfliche Aktiv- und Passivlehen [ehemals Urk. A I u]; Urk. 49 Hessische Adels- und Bürgerfamilien [ehemals Urk. A VI]; Urk. 80 Fulda, Adelsarchive [ehemals Urk. R IX]; Urk. 85 Waldecker Urkunden [ehemals Urk. W]; Best. 17 c Regierung Kassel Lehnhof; Best. 17 d Regierung Kassel Familienrepositur; Best. 17 e Regierung Kassel Ortsreposituren; Best. 340 Wolff von Gudenberg.
Literatur: H. Nicolai, Waldeckische Wappen. Beiträge zur Familiengeschichte, Teil 1, Arolsen 1985, S. 245; R. Knappe, Mittelalterliche Burgen in Hessen, 2. Aufl., Gudensberg-Gleichen 1995, S. 27f.; Genealogisches Handbuch der freiherrlichen Häuser, Bd. 11, 1979, S. 462-466; W. Honselmann, Bela Wolff von Gudenberg, die Gemahlin des Edelherrn Johann von Büren († 1484) und des Edelherrn Johann von Grafschaft († 1513), in: Archiv für Sippenforschung 55 (1989), S. 181-187.
Literatur: H. Nicolai, Waldeckische Wappen. Beiträge zur Familiengeschichte, Teil 1, Arolsen 1985, S. 245; R. Knappe, Mittelalterliche Burgen in Hessen, 2. Aufl., Gudensberg-Gleichen 1995, S. 27f.; Genealogisches Handbuch der freiherrlichen Häuser, Bd. 11, 1979, S. 462-466; W. Honselmann, Bela Wolff von Gudenberg, die Gemahlin des Edelherrn Johann von Büren († 1484) und des Edelherrn Johann von Grafschaft († 1513), in: Archiv für Sippenforschung 55 (1989), S. 181-187.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 08:12 MESZ