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Notgemeinschaft des Deutschen Schrifttums
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Preußische Akademie der Künste >> 14. Gutachten >> 14.4. Bereich Dichtkunst >> 14.4.2. Sonstige Gutachten
1928 - 1932
Enthält: Berichte der Akademie an das Kultusministerium; zur Bildung einer Notgemeinschaft Deutscher Dichtung, zu den Aufgaben und Möglichkeiten der Realisierung, 1928 (Bl. 153-155); Antrag der Sektion (v. Molo) mit der Bitte um Verweigerung der Bestätigung der Notgemeinschaft durch das Kultusministerium, Beschwerde über die Verhandlungsführung von Elster, v.a. wegen der Nichteinbeziehung der Sektion, Okt. 1928 (Bl. 38f., 124f.); Bericht zur Satzung der Notgemeinschaft, Jan. 1929 (Bl. 80f.); Vorschlag zur Bildung einer zweiten Hauptstelle der Notgemeinschaft in Süddeutschland, Dez. 1929 (Bl. 68f.). Korrespondenz der Sektion für Dichtkunst (Sekretär Oskar Loerke) mit: Schutzverband Deutscher Schriftsteller e.V., Berlin (Freyhan)/ Gewerkschaft Deutscher Schriftsteller, Berlin (Bl. 146-152); Künstlerdank/ Claus-Rochs-Stiftung, Berlin (Hanns Martin Elster) (Bl. 101, 139-145); Deutsche Schiller-Stiftung/ Schiller-Haus, Weimar/ Heinrich Lilienfein (Bl. 93, 138); Reichsverband des Deutschen Schrifttums, Berlin (Bl. 67, 70f., 82, 91f., 146-155). Vorbehalte der Sektion gegenüber einer Beteiligung an "sozialer Hilfsanstalt" und berufsständischer Interessenvertretung ohne Bezug zum Wert des dichterischen Werkes (Korrespondenz zwischen Loerke und Elster, Mai/Juni 1928, Bl. 140-145). Vertragsentwurf zwischen der Deutschen Schiller-Stiftung und dem Reichsverband des Deutschen Schrifttums (Bl. 131f.). Bereitschaft der Sektion zur Mitarbeit (v. Molo, Fulda) in der Notgemeinschaft, Zustimmung zur Wahl je eines Mitgliedes der Sektion in den Verwaltungsrat der Trägerinstitutionen (Deutsche Schiller-Stiftung, Reichsverband des Deutschen Schrifttums), Beibehaltung des Rechts auf Zuerkennung des Ehrensoldes und eines eventuell zu vergebenden Preises der Sektion für Dichtkunst, Nov. 1928 (Bl. 94). Protokoll der Aussprache zwischen Loerke als Vertreter der Sektion und Birkenfeld als Vertreter des Reichsverbandes des Deutschen Schrifttums, Nov. 1928 (Schritte zur Beilegung der Differenzen zwischen Sektion und den Trägerverbänden der Notgemeinschaft; Bl. 23-28). Mitteilung des Reichsverbandes über die Beschlüsse zur Mitgliedschaft je eines Mitgliedes der Sektion im Verwaltungsrat der Trägerinstitutionen der Notgemeinschaft (Deutsche Schiller-Stiftung, Weimar; Reichsverband des Deutschen Schrifttums, Berlin) sowie zur Zusammenarbeit mit der Sektion im Bereich Schrifttum, Nov. 1928 (Bl. 12). Rundschreiben von Loerke an die Mitglieder; Stellungnahmen von Jakob Wassermann (Bl. 17), Thomas Mann (Bl. 15), Eduard Stucken (Bl. 13). Antrag der Sektion (Loerke) an die Notgemeinschaft (Alfred Richard Meyer) auf Vertretung als Sektion statt wie bisher durch einzelne Mitglieder im Falle der Schaffung einer Notgemeinschaft aller Künste, Dez. 1932 (Bl. 2). Einrichtung eines Berliner Büros, Beauftragung von Alfred Richard Meyer als Geschäftsführer, 1930 (Bl. 56); Korrespondenz Loerke - Meyer (Bl. 43f., 56-60). Enth. u.a.: "Hilfe für die deutsche Sprachkunst", Aufruf des vorbereitenden Ausschusses (Appell zur Gründung einer Notgemeinschaft zur Linderung der Folgen von Inflation, fehlender sozialer Sicherung und dramatischer Zuspitzung der ökonomischen Lage von Schriftstellern, deren Familien oder Hinterbliebenen), Sept. 1928, Druck (Bl. 134-136); Aufruf der Notgemeinschaft, Apr. 1929, Druck (Bl. 60f.). Satzung der Notgemeinschaft des Deutschen Schrifttums, 18. Okt. 1928, Druck (Bl. 99f., 126f.), Satzung (u.a. Mitgliederverzeichnis) vom 30. Apr. 1929, Druck (Bl. 62-65). Satzung der Notgemeinschaft der Deutschen Wissenschaft von 1920 (Bl. 102-107). Liste von Mitgliedern des Ehrenpräsidiums der Notgemeinschaft: Friedrich Lienhard, M. Donndorf, Lilienfein, Schiller-Stiftung; Georg Engel, Walter Harlan, Walter v. Molo, Reichsverband (Bl. 66). Zeitungsausschnitte zur Gründung der Notgemeinschaft (Bl. 3-7, 42, 95, 108f.). Stellungnahme von Akademie und Reichsverband des Deutschen Schrifttums zur Beleidigungsklage des Grafen Oldenburg-Januschau gegen Herbert Eulenberg betr. dessen Buch "Die Hohenzollern", 1928/29 (Bl. 82, 90-92). Verfahrensweise bezüglich der prinzipiell abzulehnenden Gesuche junger Schriftsteller um Begutachtung ihrer Werke (Bl. 67-79). Protokolle folgender Sitzungen der Sektion für Dichtkunst: Senat und Genossenschaft, u.a. zur Notgemeinschaft: 23. Okt. 1928, 25. Okt. 1928, 12. Nov. 1928, 30. Nov. 1928, 7. Jan. 1929, 10. Jan. 1930, 8. Febr. 1930 (Bl. 40f., 110-123, 32-37, 29f., 8-11, 96f., 83-89, 50-55, 45-49, vgl. PrAdK 1251).
155 Bl. Microfilm/-fiche: 1215
Archivale
Beschriftung: Registratursignatur: Reg. IV - N 5 - Bd. 1
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.