Bürgermeister und Rat der Stadt Weißenhorn [Lkr. Neu-Ulm] als Lehenherren der Prädikatur in ihrem Heiliggeistspital verkaufen durch ihre Bevollmächtigten, die Ratsherren und Pfleger ihres Heiliggeistspitals Georg Kleelin, Gottlieb Schmidt und Andreas Vogel sowie den Stadtschreiber Johann Bucher, den Pflegern Johann Eberhard Krafft und Albrecht Schleicher des Heiliggeistspitals in Ulm [abgegangen, Bereich Neue Straße, Lagerbuch 261/2, 254] ein Feldlehen der Prädikatur in Steinheim [Stadt Neu-Ulm]. Dazu gehören 30 Jauchert Äcker, 12 Tagwerk Wiesen und einige Gehölze. Davon standen bisher dem Nachprediger im Heiliggeistspital in Weißenhorn jährlich 12,5 Imi Roggen, 12,5 Imi Hafer, 5 Pfund Heller Heugeld, 1 Fastnachtshuhn und 2 Hühner zu. Dafür haben sie von den Käufern 720 Gulden, den Gulden zu 15 Batzen oder 60 Kreuzern gerechnet, erhalten. Der Verkauf erfolgt mit ausdrücklicher Zustimmungen des Augsburger Bischofs Heinrich [von Knöringen], des Grafen Friedrich Fugger von Kirchberg [Illerkirchberg/Alb-Donau-Kreis] und Weißenhorn sowie des Pfarrers zu Hegelhofen ("Egelhouen, Högelhouen") [Stadt Weißenhorn/Lkr. Neu-Ulm] und Nachpredigers im Heiliggeistspital in Weißenhorn Jakob Diepolt.

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Haus der Stadtgeschichte - Stadtarchiv Ulm
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