Katasteramt Bentheim (Bestand)
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NLA OS, Rep 540 Bent
Nds. Landesarchiv, Abt. Osnabrück (Archivtektonik) >> Gliederung >> 1 Behörden des Staates und der kommunalen Verwaltung >> 1.1 Regionale Verwaltung >> 1.1.4 Preußische Zeit ab 1885 und niedersächsische Zeit >> 1.1.4.2 Finanzen, Zoll, Katasterverwaltung
1830-1955
Bestandsgeschichte: Die Anfänge der preußischen Vermessungs- und Katasterverwaltung reichen bis in die Zeit um 1855 zurück. In der Provinz Hannover ist das Kataster in den Jahren 1868 bis 1875 entstanden. Mit der Entwicklung vom reinen Steuerkataster zum Liegenschaftskataster im Sinne der Grundbuchordnung und weiter 1880 zum Wertkataster als Grundlage für Steuerveranlagungen entwickelte sich eine dreistufige Katasterverwaltung: Finanzministerium, Regierungen mit dem Ressort für direkte Steuern, Domänen und Forsten und auf der unteren Ebene Katasterämter. Die 1944 eingeleitete Verschmelzung der Landesvermessung mit der Katasterverwaltung ist nicht mehr voll durchgeführt worden. Doch hat man nach 1945 an diesem Grundsatz festgehalten. Unter dem Niedersächsischen Innenministerium als oberster Vermessungs- und Katasterbehörde standen seit 1962 als höhere Vermessungs- und Katasterbehörden die Bezirksregierungen sowie das ehemalige Landesverwaltungsamt bzw. seit dem 14. Januar 1997 der Landesbetrieb "Landesvermessung und Geobasisinformation Niedersachsen". Untere Katasterbehörden sind die Katasterämter, deren Amtsbezirk meistens einen Landkreis oder eine kreisfreie Stadt umfasst. Im ehemaligen Regierungsbezirk Osnabrück existierten ursprünglich Katasterämter in Bentheim, Bersenbrück, Lingen, Melle, Meppen, Neuenhaus, Osnabrück, Papenburg und Sögel. Das Katasteramt Bentheim wurde am 01. Mai 1973 in eine Außenstelle des neugebildeten Katasteramts Nordhorn umgewandelt (endgültig aufgelöst am 01. Oktober 1976).
Der vorliegende Bestand im Umfang von 5,8 m (209 Nummern) wurde zwischen 1963 und 1972 in das Staatsarchiv übernommen und im Jahre 2002 von Frau Isa Blömker verzeichnet. Die Laufzeit reicht von 1830 bis 1955.
Inhalt: 28 Einschätzungskoupons, 68 Gebäudebücher, 7 Steuer-Hauptrollen, 35 Grundsteuerrollen, 3 Originalflurbücher, 3 Flurregister, 65 Liegenschaftsbücher.
Die Nummern 173
Bestandsgeschichte: bis 186 sind nicht besetzt.
Osnabrück, im April 2003 Manfred
Bestandsgeschichte: Brockel
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Nein
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
Der vorliegende Bestand im Umfang von 5,8 m (209 Nummern) wurde zwischen 1963 und 1972 in das Staatsarchiv übernommen und im Jahre 2002 von Frau Isa Blömker verzeichnet. Die Laufzeit reicht von 1830 bis 1955.
Inhalt: 28 Einschätzungskoupons, 68 Gebäudebücher, 7 Steuer-Hauptrollen, 35 Grundsteuerrollen, 3 Originalflurbücher, 3 Flurregister, 65 Liegenschaftsbücher.
Die Nummern 173
Bestandsgeschichte: bis 186 sind nicht besetzt.
Osnabrück, im April 2003 Manfred
Bestandsgeschichte: Brockel
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Nein
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 10:42 MESZ