Pfalzgraf Friedrich I. belehnt, auch in seiner Funktion als Vormund für Philipp, Pfalzgraf bei Rhein, Wolf Kämmerer von Dalberg, Sohn des verstorb...
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254
B 15 Urkunden der Familie v. Dalberg (Kämmerer v. Worms gen. v. Dalberg)
Urkunden der Familie v. Dalberg (Kämmerer v. Worms gen. v. Dalberg) >> 1436-1460
1450 September 3, Heidelberg
Ausfertigung, Pergament (21,8-22,2 x 29,2-29,7 cm), rundes, rotes Wachssiegel in brauner Siegelkapsel, an Pergamentstreifen anhängend, gut erhalten
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Heydelberg quinta feria post Egidy abbate anno domini millesimo quadringentesimo quinquagesimo
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Pfalzgraf Friedrich I. belehnt, auch in seiner Funktion als Vormund für Philipp, Pfalzgraf bei Rhein, Wolf Kämmerer von Dalberg, Sohn des verstorbenen Ritters Johann Kämmerer [von Dalberg], mit Häusern in der Stadt Oppenheim, zwei Fleischschrannen und dem Weingarten in der Steige zu Oppenheim, die vormals Reichslehen des verstorbenen Ritters Peter von Bertolsheim genannt Burggraf waren, sowie das Haus der alten Jüdin Davide[?] beim Pfarrbrunnen (pfaenbronnen) mit allem Zubehör, ausgenommen die kurpfälzischen Burgmänner und Rechte.
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: (1) pro iura[?] producirt (2) Erblehen zu oppenheim vber ein lb heller vnd anders (3) Oppenheimer erbburglehen brieff von herrn pfaltzgraue friederichen wolffen cäm: von wormbß, genannt von Dalberg anno 1450. 5. feria post Egidij gegeben (4) Besagende etliche häusser sambt zwoen fleischranen, vnde ein hauß der alten dauidien judin hauß genent mit sambt dem zuegehor bei dem pfawen bronnen vnd einem weingart ahn der steigen zu oppenheim gelegen (5) Fasc A (6) N. 10. (7) Rep A schubl. 12 fasc: h nro 3. (8) No. 3.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Pfalzgraf Friedrich I. (Vormundschaftssiegel)
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: (1) Heidelberg (Heydelberg) (Baden-Württemberg) (2) Oppenheim (Rhein-Lahn-Kreis, Rheinland-Pfalz) (3) Worms (Wormbs) (Rheinland-Pfalz) Personen: (1) Friedrich I. der Siegreiche, Pfalzgraf bei Rhein, Herzog in Bayern (2) Philipp der Aufrichtige, Pfalzgraf bei Rhein, Herzog in Bayern, Erztruchsess (3) Dalberg, Wolff Kämmerer von, (Sohn des Johann Kämmerer von Dalberg) (4) † Dalberg, Johann Kämmerer von, Ritter (Vater des Wolff Kämmerer von Dalberg) (5) † Bechtolsheim, Peter von, genannt Burggraf, Ritter (6) Daviden[?], alte Jüdin
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Pfalzgraf Friedrich I. belehnt, auch in seiner Funktion als Vormund für Philipp, Pfalzgraf bei Rhein, Wolf Kämmerer von Dalberg, Sohn des verstorbenen Ritters Johann Kämmerer [von Dalberg], mit Häusern in der Stadt Oppenheim, zwei Fleischschrannen und dem Weingarten in der Steige zu Oppenheim, die vormals Reichslehen des verstorbenen Ritters Peter von Bertolsheim genannt Burggraf waren, sowie das Haus der alten Jüdin Davide[?] beim Pfarrbrunnen (pfaenbronnen) mit allem Zubehör, ausgenommen die kurpfälzischen Burgmänner und Rechte.
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: (1) pro iura[?] producirt (2) Erblehen zu oppenheim vber ein lb heller vnd anders (3) Oppenheimer erbburglehen brieff von herrn pfaltzgraue friederichen wolffen cäm: von wormbß, genannt von Dalberg anno 1450. 5. feria post Egidij gegeben (4) Besagende etliche häusser sambt zwoen fleischranen, vnde ein hauß der alten dauidien judin hauß genent mit sambt dem zuegehor bei dem pfawen bronnen vnd einem weingart ahn der steigen zu oppenheim gelegen (5) Fasc A (6) N. 10. (7) Rep A schubl. 12 fasc: h nro 3. (8) No. 3.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Pfalzgraf Friedrich I. (Vormundschaftssiegel)
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: (1) Heidelberg (Heydelberg) (Baden-Württemberg) (2) Oppenheim (Rhein-Lahn-Kreis, Rheinland-Pfalz) (3) Worms (Wormbs) (Rheinland-Pfalz) Personen: (1) Friedrich I. der Siegreiche, Pfalzgraf bei Rhein, Herzog in Bayern (2) Philipp der Aufrichtige, Pfalzgraf bei Rhein, Herzog in Bayern, Erztruchsess (3) Dalberg, Wolff Kämmerer von, (Sohn des Johann Kämmerer von Dalberg) (4) † Dalberg, Johann Kämmerer von, Ritter (Vater des Wolff Kämmerer von Dalberg) (5) † Bechtolsheim, Peter von, genannt Burggraf, Ritter (6) Daviden[?], alte Jüdin
Burglehen Bezug zu: B 15 Nr. 393; B 15 Nr. 507; B 15 Nr. 515
Judaica 254: Pfalzgraf Friedrich als Vormund des Kurfürsten Philipp v. d. Pfalz bekundet, daß er dem Wolf Kämmerer v. Dalberg verschiedene Güter als Mannlehen verliehen habe, darunter das Haus der alten Jüdin Danide beim Pfarrbrunnen zu Oppenheim (wie Nr. 640). - Datierung: Heidelberg 1450 September 3 - Originaldatierung: quinta feria post Egidii - Formalbeschreibung: Pergament, Ausfertigung
Oppenheim:Pfarrbrunnen
Lehnsrevers
Mannlehen
#Kurpfalzurkunden
Judaica 254: Pfalzgraf Friedrich als Vormund des Kurfürsten Philipp v. d. Pfalz bekundet, daß er dem Wolf Kämmerer v. Dalberg verschiedene Güter als Mannlehen verliehen habe, darunter das Haus der alten Jüdin Danide beim Pfarrbrunnen zu Oppenheim (wie Nr. 640). - Datierung: Heidelberg 1450 September 3 - Originaldatierung: quinta feria post Egidii - Formalbeschreibung: Pergament, Ausfertigung
Oppenheim:Pfarrbrunnen
Lehnsrevers
Mannlehen
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Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
01.07.2025, 13:39 MESZ
Namensnennung 4.0 International