Jörg Üsl, ehemaliger Richter und Pfleger von Hans Poxauer d. Ä., bestätigt, dass das Gut Sorsbach (Sarchpach) in der Pfarrei Pleiskirchen im Gericht Ötting in seinem Beisein von Hans Poxauer an Hans Reuter (Reitl) zu Klebing in der Taferne zu Marklkofen (Marcklochaffen) verkauft wurde. Von dem Gut, welches Hans Poxauer von seinem Schwager Hans Tolkner geerbt hatte, ist eine Ewiggült an St. Veit zu leisten, das Stiftrecht und die Überstift gehörten jedoch dem Poxauer;. S: Thomas Amsheimer
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Jörg Üsl, ehemaliger Richter und Pfleger von Hans Poxauer d. Ä., bestätigt, dass das Gut Sorsbach (Sarchpach) in der Pfarrei Pleiskirchen im Gericht Ötting in seinem Beisein von Hans Poxauer an Hans Reuter (Reitl) zu Klebing in der Taferne zu Marklkofen (Marcklochaffen) verkauft wurde. Von dem Gut, welches Hans Poxauer von seinem Schwager Hans Tolkner geerbt hatte, ist eine Ewiggült an St. Veit zu leisten, das Stiftrecht und die Überstift gehörten jedoch dem Poxauer;. S: Thomas Amsheimer
Kloster St. Veit Urkunden, BayHStA, Kloster St. Veit Urkunden 66
st Veit Fasc. 22
Kloster St. Veit Urkunden
Kloster St. Veit Urkunden >> 1401-1500
vor 1472 Februar 16
Kloster St. Veit Urkunden
Pap.
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: S aufgedrückt
Überlieferung: Ausf.
Sprache: dt.
Originaldatierung: an ma(l)tag vor dem beissen sunttag
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1472
Monat: 2
Tag: 16
Überlieferung: Ausf.
Sprache: dt.
Originaldatierung: an ma(l)tag vor dem beissen sunttag
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1472
Monat: 2
Tag: 16
Üsel: Jörg, Pfleger und Richter des Hans Poxauer
Poxauer: Hans
Tolckner: Thomas, Schwager des Hanns Pochsawer des Älteren
Reuter: Hans, zu Klebing
Amsheimer: Thomas
Rüdtmundt: Hans
Prew: Jörg
Pleiskirchen (Lkr. Altötting), Pfarrei
Neuötting (Lkr. Altötting), Pfleggericht
Marklkofen (Lkr. Dingolfing-Landau)
Sorsbach (Gde. Pleiskirchen, Lkr. Altötting)
Neumarkt-Sankt Veit (Lkr. Mühldorf a.Inn), Kloster
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:33 MESZ
CC0 1.0 Universell