Adolf, Herzog von Berg und Graf zu Ravensberg, und Johann von Loen, Herr zu Heinsberg und zu Löwenburg, bekennen, dass sie ihre Fehde mit Gerhard Grafen zu Sayn gesühnt hätten, einschließlich ihrer beider Helfer, jedoch saynescherseits ausgenommen Wilhelm und Volpert von Seelbach und Johann von Ytenbach; auch sollen die Wiederbelehnungen geschehen, ausgenommen die vom Grafen von Sayn dem Herzoge aufgetragenen Lehen, auch vorbehaltlich der Schuld, welche der Herzog dem Grafen nach seinen Briefen als Schuld und Lehen angewiesen habe, desgleichen in Betreff der in vorgenannter Fehde gegenseitig gemachten Gefangenen, soweit sie nicht quitt gemacht werden konnten wegen des noch vorhandenen 'Gebrechs' mit den Isenburgern; und es sollen die von den Herzoglichen gemachten Gefangenen (d. h. die in Saynsche Gefangenschaft Geratenen) zu Sayn, und die in Herzoglicher Gefangenschaft befindlichen Saynsche zu Blankenburg tagen.