Anhaltisches Gesamtarchiv. Nachtrag (Bestand)
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Z 5 (Benutzungsort: Dessau)
Landesarchiv Sachsen-Anhalt (Archivtektonik) >> 03. Land Anhalt und territoriale Vorgänger (941 - 1945) >> 03.01. Gesamt-Anhalt (Gesamtung) bis 1848/63 >> 03.01.01. Anhaltisches Gesamtarchiv
1430 - 1649
Findhilfsmittel: Findbuch 2011 (online recherchierbar)
Registraturbildner: Der Bestand Anhaltisches Gesamtarchiv vereinigt die Überlieferung der anhaltischen Fürstentümer und Gesamt-Anhalts mit den verschiedenen behördlichen und personengebundenen Provenienzen bis zur Teilung von 1603. Wie im Teilungsvertrag festgelegt, blieb das Gesamtcorpus weitgehend erhalten und wurde um 1700 in systematisch gegliederten Repertorien neu erschlossen. Aus diesen wurden zunächst nach 1900 durch den damaligen Archivleiter Hermann Waeschke die Urkunden, die Lutherhandschriften und später die Sal-, Amts- und Lehnbücher herausgelöst. Mit dem Amtsantritt des Leiters Reinhold Specht sollte der verbliebene Bestand einem bibliothekarischen Ordnungsmuster, der sog. Neuen Sachordnung, unterworfen werden, in deren Ergebnis viele Zusammenhänge zerrissen wurden.
Diese Arbeiten waren noch nicht abgeschlossen, als der II. Weltkrieg ausbrach. Ihm fielen zahlreiche nicht ausgelagerte Archivalien dieses Bestandes zum Opfer. Viele der im Schloss verbliebenen Archivalien, die das Bombardement überstanden, konnten nicht mehr eindeutig den vorhandenen Findmitteln zugeordnet werden. Sie wurden als Nachtragsbestand zusammengefasst.
Registraturbildner: Der Bestand Anhaltisches Gesamtarchiv vereinigt die Überlieferung der anhaltischen Fürstentümer und Gesamt-Anhalts mit den verschiedenen behördlichen und personengebundenen Provenienzen bis zur Teilung von 1603. Wie im Teilungsvertrag festgelegt, blieb das Gesamtcorpus weitgehend erhalten und wurde um 1700 in systematisch gegliederten Repertorien neu erschlossen. Aus diesen wurden zunächst nach 1900 durch den damaligen Archivleiter Hermann Waeschke die Urkunden, die Lutherhandschriften und später die Sal-, Amts- und Lehnbücher herausgelöst. Mit dem Amtsantritt des Leiters Reinhold Specht sollte der verbliebene Bestand einem bibliothekarischen Ordnungsmuster, der sog. Neuen Sachordnung, unterworfen werden, in deren Ergebnis viele Zusammenhänge zerrissen wurden.
Diese Arbeiten waren noch nicht abgeschlossen, als der II. Weltkrieg ausbrach. Ihm fielen zahlreiche nicht ausgelagerte Archivalien dieses Bestandes zum Opfer. Viele der im Schloss verbliebenen Archivalien, die das Bombardement überstanden, konnten nicht mehr eindeutig den vorhandenen Findmitteln zugeordnet werden. Sie wurden als Nachtragsbestand zusammengefasst.
Laufmeter: 5.3
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
14.04.2025, 08:12 MESZ