Geschehen betr. den Totschlag des Erbmarschalls Gerhard von Morrien zu Nordkirchen auf der Domimmunität, nahe der fürstlichen Kanzlei durch Dietrich von Galen zu Bisping und Romberg
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Fbstm Münster, Landesarchiv, Akten 491 - 101 (ursprüngl. aus: Adelssachen I Nr. 75)
B 101 Domkapitel Münster - Akten
Domkapitel Münster - Akten >> 4. Angelegenheiten des Fürstbistums Münster >> 4.4. Landessachen >> 4.4.2. Landtagssachen >> 4.4.2.3. Landstände >> 4.4.2.3.5. Stadt Münster >> 4.4.2.3.5.5. Domimmunität
1607-1612
Enthaeltvermerke: Enthält u. a.: - Gesuche der Witwe des Opfers, Adolpha von Ketteler, u. a. um Beisetzung ihres erstochenen Ehemanns vor dem Altar St. Stephanus im Dom, 1607 bzw. um Beendigung des Prozesses / Bestrafung des Täters, 1612; - Aussage des Zeugen Domherr Henrich von Galen (= Bruder des D. von G.) und Nachrichten betr. den Fiskalprozess ./. ihn, u. a. das Urteil, 1607; - Streit zwischen den Familien Morrien und Galen wegen geplanter diffamierender Inschriften auf dem Grabmal des Erbmarschalls (mit Rechtsgutachten), 1609; - Gesuche des Dietrich von Galen um Entlassung aus der Haft in Bevergern, Berichte betr. das Prozessgeschehen , Haftbedingungen usw. 1609/12
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:24 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 1. Territorien des Alten Reiches bis 1802/03 einschließlich Kirchen, Stifter, Klöster, Städte u.ä. (Tektonik)
- 1.2. Westfälische Fürstbistümer (B) (Tektonik)
- 1.2.1. Fürstbistum Münster (Tektonik)
- 1.2.1.2. Domkapitel (Tektonik)
- Domkapitel Münster (Tektonik)
- Domkapitel Münster / Akten (Bestand)
- 4. Angelegenheiten des Fürstbistums Münster (Gliederung)
- 4.4. Landessachen (Gliederung)
- 4.4.2. Landtagssachen (Gliederung)
- 4.4.2.3. Landstände (Gliederung)
- 4.4.2.3.5. Stadt Münster (Gliederung)
- 4.4.2.3.5.5. Domimmunität (Gliederung)