Die Brüder und Vettern Luder, Hans und Nikolaus Lützow, wohnhaft zu Grabau, die mit den Mollendorfern und anderen Prignitzern Fehde haben, haben sich mit dem Herzog Bernhard II. von Sachsen-Lauenburg, dem ihr Schloss offen sein soll, verbündet, er soll ihnen gegen etwaige Angriffe des Markgrafen von Brandenburg und des Herzogs von Mecklenburg helfen und falls ihnen ihr Schloss genommen wird, Schloss Ratzeburg mit Fischereien, 150 Mark jährlich und dem Dörferdienst auf vier Jahre, vorbeheltlich des freien Einganges, überantworten. d.d. verteynhundert jar dar na in dem soven unde vertighesten jare an sunte Dionisius daghe des hilghen merterlers.
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Die Brüder und Vettern Luder, Hans und Nikolaus Lützow, wohnhaft zu Grabau, die mit den Mollendorfern und anderen Prignitzern Fehde haben, haben sich mit dem Herzog Bernhard II. von Sachsen-Lauenburg, dem ihr Schloss offen sein soll, verbündet, er soll ihnen gegen etwaige Angriffe des Markgrafen von Brandenburg und des Herzogs von Mecklenburg helfen und falls ihnen ihr Schloss genommen wird, Schloss Ratzeburg mit Fischereien, 150 Mark jährlich und dem Dörferdienst auf vier Jahre, vorbeheltlich des freien Einganges, überantworten. d.d. verteynhundert jar dar na in dem soven unde vertighesten jare an sunte Dionisius daghe des hilghen merterlers.
LASH, Urk.-Abt. 210 Nr. 347
Urk.-Abt. 210 Lauenburgische Regierung zu Ratzeburg: Herzogtum Lauenburg
Urk.-Abt. 210 Lauenburgische Regierung zu Ratzeburg: Herzogtum Lauenburg >> 1 Urkunden
1447
Enthält: Ausfertigung, Pergament, von den angehängten drei Siegeln eins und drei beschädigt erhalten
Verzeichnung
1447 Oktober 9
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 12:56 MEZ