Gemeinde Pflaumloch: Errichtung einer Volksschule für die Israeliten
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Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, F 188 Bü 1422
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, F 188 Oberamt Neresheim
Oberamt Neresheim >> XIII. KIRCHEN-, SCHUL- UND STIFTUNGSWESEN >> 2. Schulwesen >> 2.2 Jüdische Schulen
1839-1902
Enthält: Liste der ansässisgen israelitischen Familien; Liste der ansässigen israelitischen Bürger und Beisitzer; Vertrag zwischen der politischen Gemeinde und den israelitischen Vorstehern der Gemeinde über die Errichtung einer israelitischen Volksschule; Schulgeld; Einkommensverhältnisse der Lehrer; Schülerzahl; Umwandlung der israelitischen Konfessionsschule in eine Volksschule; Wohnung des israelitischen Lehrers; Beteiligung der Israeliten in Pflaumloch an den Kosten der kath. Schule
Darin: 1 Grundrißzeichnung über die Wohngelasse des israelitischen Lehrers
Darin: 1 Grundrißzeichnung über die Wohngelasse des israelitischen Lehrers
1 Bü
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
27.11.2025, 15:40 MEZ
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