Kulturamt
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C 29 Nr. 340
C 29 Direktorium A
Direktorium A
1945 - 1947
Enthält u.a.:Schriftverkehr des Direktors Dr. Wießner, Erklärung zur Verhaftung von Ludwig Friedrich Goldmann am 20.11.1945, Erwägungen zur Regelung der Theaterfrage, Differenzen des Dr. Wießner mit dem Intendanten Ernst Ludwig Schoen, Bericht des Dr. Ernst Günter Troche über den Abtransport der Reichskleinodien am 3.1.1946, Rechtfertigungen des Willi Hanke, Überblick über die Arbeit des Philharmonischen Orchesters von Kapellmeister Oskar M. Riedl, Angriff des Hochschulrektors Prof. Dr. Brenner gegen die Volkshochschule (Dr. Wießners), Gesellschaftsvertrag der Theater-Betriebsgesellschaft mbH einschließlich Protokoll einer Aufsichtsratssitzung, Aufruf des Berufsverbandes Freier Künstler, Verzeichnis der in der Fränkischen Galerie im Sommer 1947 ausgestellten Gemälde des 19. Jahrhunderts aus städtischem Besitz (100)
Umfang/Beschreibung: ca. 150 Bl.
Archivale
Indexbegriff Person: Brenner, Prof. Dr.
Indexbegriff Person: Goldmann, Ludwig Friedrich
Indexbegriff Person: Hanke, Willi
Indexbegriff Person: Riedl, Oskar M.
Indexbegriff Person: Schön, Ernst Ludwig
Indexbegriff Person: Troche, Ernst Günter Dr.
Indexbegriff Person: Wießner, Georg Gustav
Indexbegriff Sache: Klassifikation C-Bestände: Allgemeine Verwaltungsangelegenheiten
Indexbegriff Person: Goldmann, Ludwig Friedrich
Indexbegriff Person: Hanke, Willi
Indexbegriff Person: Riedl, Oskar M.
Indexbegriff Person: Schön, Ernst Ludwig
Indexbegriff Person: Troche, Ernst Günter Dr.
Indexbegriff Person: Wießner, Georg Gustav
Indexbegriff Sache: Klassifikation C-Bestände: Allgemeine Verwaltungsangelegenheiten
Kulturamt
Verhaftung
Theaterfrage
Reichskleinodien
Philharmonisches Orchester der Stadt Nürnberg
Volkshochschule
Theater-Betriebs-GmbH
Berufsverband freier Künstler Nürnberg
Fränkische Galerie: Gemälde des 19. Jahrhunderts aus städtischem Besitz
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.06.2025, 13:01 MESZ