Geburtsbrief
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A 2 d (Geburtsbriefe) Nr. A 2 d (Geburtsbriefe) Nr. 5887
A 2 d (Geburtsbriefe) Reichsstädtische Urkunden und Akten (Bde. 12-17a)
Reichsstädtische Urkunden und Akten (Bde. 12-17a) >> Bd. 15 Geburtsbriefe 1696-1795
1764 August 18
Regest: Amtmann, Schultheiss und Richter des Fleckens Gärtringen Böblinger Oberamts bekennen: Maria Magdalena Schill, die sich schon vor langer Zeit an Johannes Kocher, eines Bürgers Sohn von Reuttlingen, verheiratet hat und bei seiner nun zu hoffenden Befreiung von den württ. Kriegsdiensten in Reuttlingen um das Bürgerrecht nachsuchen will, ist die eheliche Tochter des Johann Jacob Schill, Bürgers und Schneiders zu Gärtringen, und seines Eheweibs Agatha. Sie ist geboren am 22. Februar 1729. Sie hat sich 150 fl eigenes Vermögen erspart, und von ihrem noch lebenden Vater mag sie etwa 50 fl zu hoffen haben. Sie ist von aller Leibeigenschaft frei.
Beschreibstoff: Pap.
Archivale
Ausstellungsort: Gärtringen
Zeugen / Siegler / Unterschriften: Siegel und Unterschrift des Georg Christian Ulmer, Oberamtmanns zu Böblingen
Unterschriften von Amtmann, Schultheiss und Richtern:
Chr. Jer. App, Jur. cand. Hans Michel Hagenlocher
alt Hans Jerg Lutz
Jacob Nonemacher
Jerg Weiß
Siegel (Erhaltung): Das Siegel ist herausgerissen und fehlt.
Genetisches Stadium: Or.
Zeugen / Siegler / Unterschriften: Siegel und Unterschrift des Georg Christian Ulmer, Oberamtmanns zu Böblingen
Unterschriften von Amtmann, Schultheiss und Richtern:
Chr. Jer. App, Jur. cand. Hans Michel Hagenlocher
alt Hans Jerg Lutz
Jacob Nonemacher
Jerg Weiß
Siegel (Erhaltung): Das Siegel ist herausgerissen und fehlt.
Genetisches Stadium: Or.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.03.2025, 11:14 MEZ