Die Herzöge Wilhelm der Ältere und Frederick der Jüngere bekennen, dass Herzog Frederick am 24. November 1461 (am negestvergangen sunte katherinen avende) Kaufleuten aus Lübeck, Frankfurt, Köln und Braunschweig Güter im Wert von 2400 Rheinischen Gulden abgenommen und auf sein Schloss Moringen habe bringen lassen. In Verhandlungen hierüber sind Schiedsleute gewählt worden. Ferner wurde ausgemacht, dass die Aussteller dem Rat zu Braunschweig Schloss und Weichbild Moringen mit Zubehör solange übergeben sollen, bis - sofern ein Schuldspruch gefällt wird - die Entschädigungssumme von 2400 Rheinischen Gulden gezahlt ist.

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Archiv der Hansestadt Lüneburg
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