Der Notar Dietrich Rantzau genannt Freter beurkundet die Protestation und Appellation des Priesters Heinrich Dürkop anlässlich der ihm seitens des Johannes I. von Trempe, Bischof von Ratzeburg, verweigerten Institution in die Vikarie in der heiligen Kreuzkapelle vor Bergedorf, für welche Heinrich Dürkop von den Herzögen Erich V. von Sachsen-Lauenburg und Bernhard II. von Sachsen-Lauenburg, Johannes Wenghen, Vikar in der Lübecker Kirche, vom Rat der Stadt Lübeck präsentiert worden ist. Zeugen: Nikolaus Lucowen, Vikar in der St. Georgkirche zu Wismar, Johannes Langhenacht, Vikar in der St. Petrikirche zu Lübeck, und Johannes Leppin, Vikar in der Schweriner Kirche. d.d. Schönberg 1428 die 7 et 15 mensis Aprilis.
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Der Notar Dietrich Rantzau genannt Freter beurkundet die Protestation und Appellation des Priesters Heinrich Dürkop anlässlich der ihm seitens des Johannes I. von Trempe, Bischof von Ratzeburg, verweigerten Institution in die Vikarie in der heiligen Kreuzkapelle vor Bergedorf, für welche Heinrich Dürkop von den Herzögen Erich V. von Sachsen-Lauenburg und Bernhard II. von Sachsen-Lauenburg, Johannes Wenghen, Vikar in der Lübecker Kirche, vom Rat der Stadt Lübeck präsentiert worden ist. Zeugen: Nikolaus Lucowen, Vikar in der St. Georgkirche zu Wismar, Johannes Langhenacht, Vikar in der St. Petrikirche zu Lübeck, und Johannes Leppin, Vikar in der Schweriner Kirche. d.d. Schönberg 1428 die 7 et 15 mensis Aprilis.
LASH, Urk.-Abt. 210 Nr. 282
Urk.-Abt. 210 Lauenburgische Regierung zu Ratzeburg: Herzogtum Lauenburg
Urk.-Abt. 210 Lauenburgische Regierung zu Ratzeburg: Herzogtum Lauenburg >> 1 Urkunden
1428
Enthält: Notariatsinstrument, Pergament
Verzeichnung
1428 April 7 u. 15
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 13:08 MEZ