Wimpfen: Der kaiserliche Notar Konrad Linck von Bödigheim (Bodikeim) beurkundet die von Johannes von Hemsbach, Doktor der geistlichen Rechte, Dekan des Stifts Mosbach und Beauftragter (commissarius) des Bischofs Reinhard von Worms, durchgeführte Befragung von Zeugen, die ihm von Probst, Dekan, Kanoniker und Vikaren des Stifts Wimpfen und von Johannes Virnhaber (Fernhaber) und Konrad Ziegler, Pfründner der Pfarrkirche zu Wimpfen am Berg, in ihrem Streit mit Hans Mersenhard wegen dem Wasserzufluß der Fleckinger Mühle aus dem Hennenbrunnen (-mm-?)in Hohenstadt zugeführt wurden. Der Wasserfluß durfte von den Bauern in allen gebannten Nächten von der Vesper bis zum Morgen danach, wenn man das Weihwasser reicht, zur Wässerung von [neuen] Äckern und/oder Wiesen genutzt werden. In der Folge der eigenmächtigen Umleitung des Brunnenwassers auf seine Felder durch den fremden Wimpfener Bürger Hans Mersenhard lassen immer wieder ansässige Bauern ihre Felder durch den Brunnenfluß bewässern, zum Nachteil der Fleckinger Mühle. Die Zeugen erwähnen eine deshalb erfolgte rechtliche Regelung, wissen aber deren Inhalt nicht mehr. Aussagen machen: der Schöffe Adam Zahn, Bürger von Wimpfen; Paul Engelhard, Bürger von Wimpfen; Peter von Hohenstadt; Mathis von Hohenstadt; Peter Kydel; Peter Jettenbühl, Müller; Margreth, die alte Müllerin der Käfermühle; Seifert (Syfort) Becker, ansässig in Gimpern (Gumpen); Claus Epp, Bürger von Wimpfen; Hans Gerhard, ansässig in Hohenstadt bei Fleckingen; Hans Clemm, Bürger von Wimpfen; Mathis bei dem Brunnen, Bürger von Wimpfen; Hans Seiler, Bürger von Wimpfen; Hans Hoffmann, Bürger von Wimpfen; Mathern Kranich (Kranch), Bürgermeister von Wimpfen; die Bürger und Ratsherren von Wimpfen Heinz Reutter, Mathis Streub und Hans Linck.

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Hessisches Staatsarchiv Darmstadt
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