Vor dem Richter Rutger v. Galen, genannt Halstwich, und dem Gericht Essen verkaufen der Dechant Wenemar Ydelwinckel, der Scholaster Hugo op der Borgh und die Essener Kanoniker Heinrich Quaethoip, Heinrich Schilder, Bernhard Halstwich, Johann von Mülheim (Molhem,) Johann Brinck, Heinrich Hoilwegge, Johann Schüren, Theodor Gusten, Theodor Mathie, Hermann von Geseke, Heinrich Castrop, Johann Varnhorst, Johann Dedinghausen (Dedinchuys) und Johann von Herbrüggen (Herbruggen) dem Grafen Wilhelm v. Limburg zu Styrum eine Rente von 5 Gulden, die Johann van Vonscheid (Vonschede), genannt von der Heide, wegen des genannten Grafen aus seinem Anteil der Vogtbede des Hofes Ehrenzell (Yrentsel) den Kanonikern bisher bezahlt hat, die nun durch ihren Kellner Dietrich Gusten darauf verzichten zugunsten des Grafen. Zeugen: Dietrich Ludensdorp, Fron, Heinrich Hemelstoter, Engelbert v. Vöchlinghausen (Voichlinchuysen), genannt Make, Everhard Berntorp und Johann van Vonscheid (Vonschede), Gerichtsleute.
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Vor dem Richter Rutger v. Galen, genannt Halstwich, und dem Gericht Essen verkaufen der Dechant Wenemar Ydelwinckel, der Scholaster Hugo op der Borgh und die Essener Kanoniker Heinrich Quaethoip, Heinrich Schilder, Bernhard Halstwich, Johann von Mülheim (Molhem,) Johann Brinck, Heinrich Hoilwegge, Johann Schüren, Theodor Gusten, Theodor Mathie, Hermann von Geseke, Heinrich Castrop, Johann Varnhorst, Johann Dedinghausen (Dedinchuys) und Johann von Herbrüggen (Herbruggen) dem Grafen Wilhelm v. Limburg zu Styrum eine Rente von 5 Gulden, die Johann van Vonscheid (Vonschede), genannt von der Heide, wegen des genannten Grafen aus seinem Anteil der Vogtbede des Hofes Ehrenzell (Yrentsel) den Kanonikern bisher bezahlt hat, die nun durch ihren Kellner Dietrich Gusten darauf verzichten zugunsten des Grafen. Zeugen: Dietrich Ludensdorp, Fron, Heinrich Hemelstoter, Engelbert v. Vöchlinghausen (Voichlinchuysen), genannt Make, Everhard Berntorp und Johann van Vonscheid (Vonschede), Gerichtsleute.
1020 / 69 A, B
1020 Urkunden der Reichsherrschaft Styrum
Urkunden der Reichsherrschaft Styrum
1457 März 23
A) Ausfertigung: Pergament; B) Abschrift (17. Jh.): Papier; Siegel des Richters anhängend (beschädigt), des Dechanten ab; Rückvermerke
Archivale
Regest / Veröffentlichung: Regest: Hulshoff/Aders II, 3 Nr. 1283
Historische Datumsangabe: Datum: ... 1457 op gudensdach na sente Benedictus dage
Historische Datumsangabe: Datum: ... 1457 op gudensdach na sente Benedictus dage
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:32 MEZ