Lagerbuch und Erneuerung des Bernhardt von und zu Liebenstein, Obervogt zu Lauffen, über seinen eigentümlichen Anteil an Kaltenwesten (Oberes Schloß), gefertigt auf Befehl des Bernhardt von und zu Liebenstein, Obervogt zu Lauffen, durch Enderis Beckher, geschworener Schreiber derer von Liebenstein, im Beisein des Hans Bentz, Schultheiß, Hans Diem, des Gerichts und Michael Rösch, Amtmann des Bernhardt von Liebenstein, alle zu Kaltenwesten; publiziert durch David Pfeilstiker, öffentlicher Notar und Stadtschreiber zu Lauffen unter Beiwohnung des obgen. Bernhardt von Liebenstein und seines Sohnes Albrecht, des Hans Philipp von und zu Liebenstein für sich und namens seiner Brüder Rafe, Conrad und Bernhard, sowie des Ludwig Haug, Sturmfederischer Vogt zu Oppenweiler; beglaubigt durch Notar Pfeilstiker und die Zeugen Johann Aychin, Geistlicher Verwalter und Hans Örlin des Gerichts zu Lauffen unter Beisitzung des Notariatssignets, 1588, mit Nachträgen und vorgebundenem Register (bezeichnet als Konzept)
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Lagerbuch und Erneuerung des Bernhardt von und zu Liebenstein, Obervogt zu Lauffen, über seinen eigentümlichen Anteil an Kaltenwesten (Oberes Schloß), gefertigt auf Befehl des Bernhardt von und zu Liebenstein, Obervogt zu Lauffen, durch Enderis Beckher, geschworener Schreiber derer von Liebenstein, im Beisein des Hans Bentz, Schultheiß, Hans Diem, des Gerichts und Michael Rösch, Amtmann des Bernhardt von Liebenstein, alle zu Kaltenwesten; publiziert durch David Pfeilstiker, öffentlicher Notar und Stadtschreiber zu Lauffen unter Beiwohnung des obgen. Bernhardt von Liebenstein und seines Sohnes Albrecht, des Hans Philipp von und zu Liebenstein für sich und namens seiner Brüder Rafe, Conrad und Bernhard, sowie des Ludwig Haug, Sturmfederischer Vogt zu Oppenweiler; beglaubigt durch Notar Pfeilstiker und die Zeugen Johann Aychin, Geistlicher Verwalter und Hans Örlin des Gerichts zu Lauffen unter Beisitzung des Notariatssignets, 1588, mit Nachträgen und vorgebundenem Register (bezeichnet als Konzept)
Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, GL 140 Bd 510
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, GL 140 Liebenstein, Kammerschreibereiamt
Liebenstein, Kammerschreibereiamt >> 10. Grunddokumente >> 10.1 Lagerbücher
1588
Enthält: Renovationsbefehl - Ober- und Herrlichkeit - gemeine Dienst und Fron - Handlohn und Weglöse - Frevel und Unrecht - Abzug - Hauptrecht und Fäll - Leibhennen - ewig unabl. beständige und unbeständige Hellerzinse und Gülten - jährl. Erb- und Bodenwein - großer Fruchtzehnt - Weinzehnt - Kelterwein - Publikation und Beglaubigung (Bl. 269 ff);
Darin: U 1: 1442 April 10 - Dienstag nach Quasimodogeniti - Die Gebrüder Hans Peter und Conradt v. Liebenstein verleihen an Conradt Vautt zu Könnickhain (wohl Bönnigheim) die sogen. Hangende Mühle unter Kaltenwesten gelegen zu einem Erblehen unter genannten Bedingen. Sr.: A., Abschr. (Bl. 37-40); U 2: 1576 Juni 25 - Bernhardt d.Ä., Bernhardt d.J. und Philipp von und zu Liebenstein einerseits und die Gemeinde Kaltenwesten andererseits einigen sich über die Baulast an der sog. Hangenden Mühle zu Kaltenwesten. Sr.: die genannten drei Junker von und zu Liebenstein und die Stadt Bönnigheim, Abschr. (Bl. 40r-44); U 3: 1587 März 13 - Hans Ulrich von und zu Talheim verkauft mit Bewilligung des Ernst Friderich Markgraf zu Baden an Bernhardt von und zu Liebenstein, Obervogt zu Lauffen, seinen Anteil an dem Frucht- und Weinzehnten zu Kaltenwesten für 2800 Gulden. Sr.: A. und die Unterhändler von Weiler, Hans Wolff von Stammheim und Hippolit Resch, fürstl. württ. Rat zu Stuttgart, Abschr. (Bl. 193r-199r); U 4 1515 Aug. 9 - Donnerstag Laurentiusabend - Bechtoldt Hößlich, württ. Keller zu Lauffen, schließt namens seines Herren, Herzog Ulrich von Württemberg und mit Einwilligung von Bürgermeister, Gericht und Rat der Stadt Lauffen, mit den Gebrüdern Bernhardt, Hans Peter und Heinrich v. Liebenstein einen Vertrag, wonach die Bebauer des Weinbergs, genannt der Constein, auf Markung Lauffen gelegen, ihren Wein, den sie seither in der dabei gelegenen württ. Kelter deuhen (keltern) mußten, in der Kelter zu Kaltenwesten deuhen können. Sr.: die Vertragspartner und die Stadt Lauffen, Abschr. (Bl. 225-259)
Darin: U 1: 1442 April 10 - Dienstag nach Quasimodogeniti - Die Gebrüder Hans Peter und Conradt v. Liebenstein verleihen an Conradt Vautt zu Könnickhain (wohl Bönnigheim) die sogen. Hangende Mühle unter Kaltenwesten gelegen zu einem Erblehen unter genannten Bedingen. Sr.: A., Abschr. (Bl. 37-40); U 2: 1576 Juni 25 - Bernhardt d.Ä., Bernhardt d.J. und Philipp von und zu Liebenstein einerseits und die Gemeinde Kaltenwesten andererseits einigen sich über die Baulast an der sog. Hangenden Mühle zu Kaltenwesten. Sr.: die genannten drei Junker von und zu Liebenstein und die Stadt Bönnigheim, Abschr. (Bl. 40r-44); U 3: 1587 März 13 - Hans Ulrich von und zu Talheim verkauft mit Bewilligung des Ernst Friderich Markgraf zu Baden an Bernhardt von und zu Liebenstein, Obervogt zu Lauffen, seinen Anteil an dem Frucht- und Weinzehnten zu Kaltenwesten für 2800 Gulden. Sr.: A. und die Unterhändler von Weiler, Hans Wolff von Stammheim und Hippolit Resch, fürstl. württ. Rat zu Stuttgart, Abschr. (Bl. 193r-199r); U 4 1515 Aug. 9 - Donnerstag Laurentiusabend - Bechtoldt Hößlich, württ. Keller zu Lauffen, schließt namens seines Herren, Herzog Ulrich von Württemberg und mit Einwilligung von Bürgermeister, Gericht und Rat der Stadt Lauffen, mit den Gebrüdern Bernhardt, Hans Peter und Heinrich v. Liebenstein einen Vertrag, wonach die Bebauer des Weinbergs, genannt der Constein, auf Markung Lauffen gelegen, ihren Wein, den sie seither in der dabei gelegenen württ. Kelter deuhen (keltern) mußten, in der Kelter zu Kaltenwesten deuhen können. Sr.: die Vertragspartner und die Stadt Lauffen, Abschr. (Bl. 225-259)
1 Foliobd. in geprägtem Schweinsleder über Pappdeckeln, Bl. 1-271
Archivale
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
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27.11.2025, 3:44 PM CET
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