Mit der Inventarisierung des Franziskanerklosters Neuburg a. d. Donau wurde im Februar 1802 der Regierungsrat Freiherr von Leoprechting beauftragt (Kurbayern Landesdirektion von Bayern in Klostersachen 5, S. 9). Zunächst richtete man in Neuburg einen Zentralkonvent ein, der aber 1804 mit der Versetzung der Mönche nach Kaisheim bereits wieder aufgelöst wurde. Der vorliegende Bestand enthält bezüglich des Franziskanerklosters Neuburg a. d. Donau nur einige wenige Akten(fragmente), v. a. in Bezug auf Personalangelegenheiten, was wohl dadurch zu erklären ist, dass mit dem Übergang der Zuständigkeit von der Spezialkommission in Klostersachen auf die Landesdirektion Neuburg im Jahr 1804 auch die einschlägigen Akten mit abgegeben wurden.

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Bayerisches Hauptstaatsarchiv