Kreis Hagen, Landratsamt (Bestand)
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K 318
Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik) >> 3. Behörden und Einrichtungen des Staates und der Selbstverwaltung nach 1816 >> 3.1. Innere Verwaltung (K) >> 3.1.3. Kreise, kreisfreie Ämter und Städte >> 3.1.3.1. Kreise, kreisfreie Ämter und Städte >> Kreis Hagen
1809-1929
Landeshoheit, Königliches Haus, Orden 1815-1929 (19); Namensänderungen, Rehabilitierungen 1836-1925 (4); Ein- und Auswanderungen, Einbürgerungen, Ausländer 1818-1929 (16); Wahlen 1862-1928 (15); allgemeine Verwaltung 1810-1929 (30); Kommunalverwaltung 1817-1929 (30); Polizei 1817-1929 (65); Handel und Gewerbe 1819-1929 (73); Land- und Forstwirtschaft, Jagd und Fischerei 1819-1929 (47); Sparkassen 1890-1920 (3); Berufsgenossenschaften, Versicherungen 1853-1929 (26); Verkehr, Wasser- und Wegebau 1812-1929 (81); Gesundheitswesen 1819-1929 (57); Kirchen- und Armenwesen 1809-1929 (56); Schulwesen 1831-1929 (65); Bildung und Wissenschaft 1822-1929 (15); Justiz 1826-1928 (7); Domänen- und Steuerverwaltung 1849-1922 (10); Post 1839-1871 (1); Statistik 1817-1929 (16) Militaria 1814-1928 (25); Zwangswirtschaft 1918-1929 (5).
Bestandsgeschichte: 1817 eingerichtet, 1887 Stadt Hagen ausgekreist und Kreis Schwelm abgeteilt. 1929 aufgehoben und den Stadtkreisen Hagen und Witten, hauptsächlich aber dem Ennepe-Ruhr-Kreis zugeteilt.
Form und Inhalt: Vorwort Landratsamt
Dem Kreis Hagen wurden bei der Organisation des Regierungsbezirks Arnsberg zunächst die Bürgermeistereien (Mairien) Hagen, Breckerfeld, Enneperstraße, Boele, Schwelm, Langerfeld, Haßlinghausen, Ennepe und Volmarstein des vormaligen großherzoglich-bergischen Arrondissements (seit November 1813: Kreis) Hagen zugeteilt. Dazu traten alsbald die Bürgermeistereien Herdecke (ursprünglich für den Kreis Dortmund vorgesehen) und Sprockhövel (zunächst für den Kreis Bochum vorgesehen). Aus dem letztgenannten Bezirk wurden schon 1826 die Gemeinden Nieder- und Oberelfringhausen und Nieder- und Oberstüter an den Kreis Bochum abgegeben.
Mit der Neubildung des Kreises Schwelm schieden zum 01.04.1887 die Gemeinden Gennebreck, Gevelsberg, Haßlinghausen, Hiddinghausen I und II, Langerfeld, Linderhausen, Mühlinghausen, Nächstebreck, Nieder- und Obersprockhövel, Ölkinghausen, Schweflinghausen, Schwelm Stadt und Land und Voerde aus dem Verband des Kreises Hagen aus. Gleichzeitig wurde die Stadt Hagen als Stadtkreis verselbstständigt. An den Stadtkreis wurden am 01.04.1901 die Gemeinde Eckesey, Eppenhausen, Delstern und Teile der Gemeinde Waldbauer abgegeben.
Zum 01.08.1929 wurde der Landkreis Hagen aufgelöst. Dabei fielen die Gemeinden Boele, Fley, Halden, Haspe, Herbeck, Holthausen und Vorhalle an den Stadtkreis Hagen, der größte Teil der Gemeinde Bommern an den Stadtkreis Witten, während die restlichen Gemeinden (Asbeck, Berge, Breckerfeld, Dahl, Ende, Esborn, Grundschöttel, Herdecke, Silschede, Volmarstein, Waldbauer, Wengern und Wetter sowie der Rest der Gemeinde Bommern (zu Herbede)) in den neugebildeten Ennepe-Ruhrkreis eingebracht wurden.
Aktenabgaben erfolgten in den Jahren 1882 (17 Bände, Zgg.1/82) und 1893 (5 Fächer, Zgg.13/93), beide bildeten den bisherigen Bestand "A", 1929 (8 Säcke, Zgg.15/29), bisheriger Bestand "B" und 1942 (über die Regierung Arnsberg, 46 Bände), bisheriger Bestand "C". Der 1929 zuständigkeitshalber nach Schwelm überführte Teil der landrätlichen Registratur wurde 1960 (Zgg.17/60) von der Kreisverwaltung des Ennepe-Ruhr-Kreises an das Staatsarchiv abgegeben. Diese Abgabe gab den Anlass unter Anleitung des Unterzeichneten im Herbst 1864 durch den Angestellten Seydel durchgeführt. Die älteren Verzeichnisse der Bestände "A", "B" und "C" sind damit überholt.
Die die Stadt Hagen und die ihr eingemeindeten Orte betreffenden Akten der landrätlichen Registratur sind im Hagener Stadtarchiv zu suchen.
Münster, den 01. März 1965
Dr. Richtering
Vorwort Kreisausschuss
Die vorliegenden Akten stammen aus dem Zugang 8/67, wurden vom Ennepe-Ruhr-Kreis abgegeben und von Inspektoranwärter Gebehenne sowie Angestellten Seydel verzeichnet.
Die Zusammensetzung des Kreises Hagen wird in der Einleitung zum Repertorium des Landratsamtes erläutert.
Zu zitieren sind die Akten nach der laufenden NUmmer, z.B. Kreis Hagen - Kreisausschuss Nr.1
Münster, August 1973
Buchholz
Einzelne Aktenbände sind aufgrund deren personenbezogenen Charakter für eine reguläre Nutzung im Lesesaal gesperrt. Es empfielt sich vorab eine Anfrage an das Landesarchiv NRW via E-Mail an: westfalen@lav.nrw.de
Bestandsgeschichte: 1817 eingerichtet, 1887 Stadt Hagen ausgekreist und Kreis Schwelm abgeteilt. 1929 aufgehoben und den Stadtkreisen Hagen und Witten, hauptsächlich aber dem Ennepe-Ruhr-Kreis zugeteilt.
Form und Inhalt: Vorwort Landratsamt
Dem Kreis Hagen wurden bei der Organisation des Regierungsbezirks Arnsberg zunächst die Bürgermeistereien (Mairien) Hagen, Breckerfeld, Enneperstraße, Boele, Schwelm, Langerfeld, Haßlinghausen, Ennepe und Volmarstein des vormaligen großherzoglich-bergischen Arrondissements (seit November 1813: Kreis) Hagen zugeteilt. Dazu traten alsbald die Bürgermeistereien Herdecke (ursprünglich für den Kreis Dortmund vorgesehen) und Sprockhövel (zunächst für den Kreis Bochum vorgesehen). Aus dem letztgenannten Bezirk wurden schon 1826 die Gemeinden Nieder- und Oberelfringhausen und Nieder- und Oberstüter an den Kreis Bochum abgegeben.
Mit der Neubildung des Kreises Schwelm schieden zum 01.04.1887 die Gemeinden Gennebreck, Gevelsberg, Haßlinghausen, Hiddinghausen I und II, Langerfeld, Linderhausen, Mühlinghausen, Nächstebreck, Nieder- und Obersprockhövel, Ölkinghausen, Schweflinghausen, Schwelm Stadt und Land und Voerde aus dem Verband des Kreises Hagen aus. Gleichzeitig wurde die Stadt Hagen als Stadtkreis verselbstständigt. An den Stadtkreis wurden am 01.04.1901 die Gemeinde Eckesey, Eppenhausen, Delstern und Teile der Gemeinde Waldbauer abgegeben.
Zum 01.08.1929 wurde der Landkreis Hagen aufgelöst. Dabei fielen die Gemeinden Boele, Fley, Halden, Haspe, Herbeck, Holthausen und Vorhalle an den Stadtkreis Hagen, der größte Teil der Gemeinde Bommern an den Stadtkreis Witten, während die restlichen Gemeinden (Asbeck, Berge, Breckerfeld, Dahl, Ende, Esborn, Grundschöttel, Herdecke, Silschede, Volmarstein, Waldbauer, Wengern und Wetter sowie der Rest der Gemeinde Bommern (zu Herbede)) in den neugebildeten Ennepe-Ruhrkreis eingebracht wurden.
Aktenabgaben erfolgten in den Jahren 1882 (17 Bände, Zgg.1/82) und 1893 (5 Fächer, Zgg.13/93), beide bildeten den bisherigen Bestand "A", 1929 (8 Säcke, Zgg.15/29), bisheriger Bestand "B" und 1942 (über die Regierung Arnsberg, 46 Bände), bisheriger Bestand "C". Der 1929 zuständigkeitshalber nach Schwelm überführte Teil der landrätlichen Registratur wurde 1960 (Zgg.17/60) von der Kreisverwaltung des Ennepe-Ruhr-Kreises an das Staatsarchiv abgegeben. Diese Abgabe gab den Anlass unter Anleitung des Unterzeichneten im Herbst 1864 durch den Angestellten Seydel durchgeführt. Die älteren Verzeichnisse der Bestände "A", "B" und "C" sind damit überholt.
Die die Stadt Hagen und die ihr eingemeindeten Orte betreffenden Akten der landrätlichen Registratur sind im Hagener Stadtarchiv zu suchen.
Münster, den 01. März 1965
Dr. Richtering
Vorwort Kreisausschuss
Die vorliegenden Akten stammen aus dem Zugang 8/67, wurden vom Ennepe-Ruhr-Kreis abgegeben und von Inspektoranwärter Gebehenne sowie Angestellten Seydel verzeichnet.
Die Zusammensetzung des Kreises Hagen wird in der Einleitung zum Repertorium des Landratsamtes erläutert.
Zu zitieren sind die Akten nach der laufenden NUmmer, z.B. Kreis Hagen - Kreisausschuss Nr.1
Münster, August 1973
Buchholz
Einzelne Aktenbände sind aufgrund deren personenbezogenen Charakter für eine reguläre Nutzung im Lesesaal gesperrt. Es empfielt sich vorab eine Anfrage an das Landesarchiv NRW via E-Mail an: westfalen@lav.nrw.de
670 Akten.; 661 Akten (173 Kartons), Findbuch K 318.
Bestand
German
Franz Darpe, Geschichte des Kreises Hagen-Land, in: Gesamt-Bericht über die Verwaltung und den Stand der Kreiskommunalangelegenheiten des Kreises Hagen-Land für die Jahre 1908-1912, München 1913; R. v. Hymmen, Geschichtlich-statistische Beschreibung des früheren Kreises Hagen, jetzt Stadt- und Landkreis Hagen, sowie Kreis Schwelm, Hagen 1889.
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person or organization not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
05.11.2025, 1:59 PM CET
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