BArch R 901/61132
BArch R 901 Auswärtiges Amt
Auswärtiges Amt >> R 901 Auswärtiges Amt, Politische Abteilung [1936-1945] >> Länder >> Frankreich
März 1940 - Mai 1941 (Okt. 1942)
Enthält:
Unmittelbare deutsche organisatorische Maßnahmen während und nach dem Westfeldzug: Organisation der Verwaltung der besetzten Gebiete West; dabei: Erl. Hitlers vom 9. Mai 1940 über die Verwaltung der besetzten Gebiete Frankreichs, Luxemburgs, Belgiens und Hollands (Abschrift, 39 - 40); Befehl des Oberbefehlshabers des Heeres, Halder, für die Grenzsperre (Abschrift, 41 - 44). - Anschluß Elsaß-Lothringens an Deutschland; Tätigkeit des Leiters des Bundes der Elsaß-Lothringer im Reich, Dr. Robert Ernst; dabei: Schr. des Dr. Robert Ernst an den Gs. von Rintelen vom 9. März 1940 (Original, 16 - 34; Abschrift, 1 - 12). - Rückführung von Deutschen aus der französischen Fremdenlegion.
Ausnutzung der politischen Kräfte Frankreichs für die deutsche Kriegsführung; Behandlung der Autonomiebestrebung in der Bretagne; dabei: Weisung Ribbentrops an U.St.S. Woermann vom 4. Juli 1940 (77, 78). - Tätigkeit der deutschen und italienischen Waffenstillstandskommissionen in Wiesbaden und Turin und der deutschen Kontrollkommission, besonders des G.K. Auer, in Casablanca; dabei: Ber. des V.AA bei der deutschen Waffenstillstandskommission in Wiesbaden vom 10. Nov. 1940 (95 - 96, 97, 100); französischer Ber. vom 3. Mai 1941 über die Tätigkeit der Kontrollkommission und des V.AA in Casablanca vom 3. Mai 1941 (Übersetzung, 261 - 265). - Zusammenkunft Hitlers und Ribbentrops mit Petain und Laval in Montoire im Okt. 1940; Empfang Darlans durch Hitler in München im Mai 1941). - Bespr. mit Gen. Warlimont und der französischen Regierung in der deutschen Botsch. in Paris im Mai 1941 über Unterstützung deutscher Kriegshandlungen durch die Franzosen. - Beschaffung von Informationsmaterial, u. a. durch den Chef der Sicherheitspolizei und des SD, Berlin; dabei: Note aus Vichy vom 20. Nov. 1940 über die künftige französische Kolonialpolitik (Übersetzung, 143 - 149; Fotokopie des Originals (150 - 154); Lageberichte der Präfekten der Departements in den besetzten französischen Gebieten (156 - 173); Denkschrift "Das Gesicht von Paris nach drei Monaten deutscher Besetzung", Okt. 1940 (Übersetzung, 191 - 221).
Unmittelbare deutsche organisatorische Maßnahmen während und nach dem Westfeldzug: Organisation der Verwaltung der besetzten Gebiete West; dabei: Erl. Hitlers vom 9. Mai 1940 über die Verwaltung der besetzten Gebiete Frankreichs, Luxemburgs, Belgiens und Hollands (Abschrift, 39 - 40); Befehl des Oberbefehlshabers des Heeres, Halder, für die Grenzsperre (Abschrift, 41 - 44). - Anschluß Elsaß-Lothringens an Deutschland; Tätigkeit des Leiters des Bundes der Elsaß-Lothringer im Reich, Dr. Robert Ernst; dabei: Schr. des Dr. Robert Ernst an den Gs. von Rintelen vom 9. März 1940 (Original, 16 - 34; Abschrift, 1 - 12). - Rückführung von Deutschen aus der französischen Fremdenlegion.
Ausnutzung der politischen Kräfte Frankreichs für die deutsche Kriegsführung; Behandlung der Autonomiebestrebung in der Bretagne; dabei: Weisung Ribbentrops an U.St.S. Woermann vom 4. Juli 1940 (77, 78). - Tätigkeit der deutschen und italienischen Waffenstillstandskommissionen in Wiesbaden und Turin und der deutschen Kontrollkommission, besonders des G.K. Auer, in Casablanca; dabei: Ber. des V.AA bei der deutschen Waffenstillstandskommission in Wiesbaden vom 10. Nov. 1940 (95 - 96, 97, 100); französischer Ber. vom 3. Mai 1941 über die Tätigkeit der Kontrollkommission und des V.AA in Casablanca vom 3. Mai 1941 (Übersetzung, 261 - 265). - Zusammenkunft Hitlers und Ribbentrops mit Petain und Laval in Montoire im Okt. 1940; Empfang Darlans durch Hitler in München im Mai 1941). - Bespr. mit Gen. Warlimont und der französischen Regierung in der deutschen Botsch. in Paris im Mai 1941 über Unterstützung deutscher Kriegshandlungen durch die Franzosen. - Beschaffung von Informationsmaterial, u. a. durch den Chef der Sicherheitspolizei und des SD, Berlin; dabei: Note aus Vichy vom 20. Nov. 1940 über die künftige französische Kolonialpolitik (Übersetzung, 143 - 149; Fotokopie des Originals (150 - 154); Lageberichte der Präfekten der Departements in den besetzten französischen Gebieten (156 - 173); Denkschrift "Das Gesicht von Paris nach drei Monaten deutscher Besetzung", Okt. 1940 (Übersetzung, 191 - 221).
Auswärtiges Amt (AA), 1867-1945
Akte
deutsch
Ausgel. an das AA im März 2000
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
24.04.2026, 11:43 MESZ
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