Der Offizial des kurtrierischen geistlichen Hofs zu Koblenz bekundet, dass ihn Johann Burkhard Staude gebeten hat, die Rechtmäßigkeit des Lehnsbes...
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Urk. 14, 12574
A I u, Staude sub dato
Urk. 14 Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u]
Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u] >> Aktivlehen >> Personenbetreffe S >> Sta-Sti >> Staude
1616 Februar 22
Bestätigung der Lehnschaft
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Der Offizial des kurtrierischen geistlichen Hofs zu Koblenz bekundet, dass ihn Johann Burkhard Staude gebeten hat, die Rechtmäßigkeit des Lehnsbesitzes von zwei heimgefallenen hessischen Lehen, nämlich zu Trimbs [Gem., Lkr. Mayen-Koblenz] bei Mayen und zu Lay [heute Koblenz-Lay, Stadtteil von Koblenz] an der Mosel, zu bestätigen. Der Offizial bestätigt dies nach Befragung der beiden Vettern und nächsten Blutsverwandten des Johann Burkhard Staude, dem Dr. der Rechte Cuno Granstein, kurtrierischem Rat, und dem Dr. der Rechte Johann Michael Steinhausen, Schöffen zu Koblenz, die ausgesagt haben, dass nach dem Tod des Vaters des Johann Burkhard Staude die Lehen an ihn als Ältesten des Stammes und seine Brüder gefallen waren. Dr. Cuno Granstein hatte zudem als Vormund die Lehen durch einen von ihm Bevollmächtigten vom Landgrafen von Hessen rechtmäßig empfangen.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Cornelius Kolb der Jüngere, Notar
Vermerke (Urkunde): Siegler: Cornelius Kolb der Jüngere, Notar
Belehnte/r: Johann Burkhard Staude
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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