7/2,3 [Nr. 195-197]: Untersuchung über den unbefugten Verkauf von ausländischem Wein durch den Stuttgarter Schwanenwirt Guckenberger an Gottlob Morgenstern, Speisemeister im Collegio Martiano.
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(Neusch. Nr. 164-166)
UAT 7/ Ältere Universitätsregistratur, Vermischte Sachakten (II)
Ältere Universitätsregistratur, Vermischte Sachakten (II) >> 2. Accise-Sachen (1510-1813) >> Accise-Sachen, Fasz. I: Accis, Zehend, Umgeld, Teil 3: Nr. 141-239
1752
Enthält: Bl. 547-548v: Herzog Karl (S. A. v. Hardenberg, P. E. de Zech) an die Universität, St. 8.1.1752: Der Schwanenwirt J. C. Guckenberger in St. verkaufte unbefugt dem Speisemeister des Stip. Martianum eine Kiste ausländischen Weins. Diese ist dem Vogtamt zu übergeben, der Speisemeister zu vernehmen und das Protokoll einzusenden. Siegel; Bl. 549: J. C. Guckenberger, Schwanenwirt in St. (an das Stipendium Martianum), s.d.: Rechnung für 52 bouteillen Wein; Bl. 550-550v: Universität an den Herzog (Geh. Rat) an Vogt... und Gericht Tübingen, St. 18.12.1752: Beil. (fehlt) die Kopie des Verhörprotokolls des Gottlob Morgenstern, Speisemeister im Collegio Martiano im Collegio Decanorum. E.
Akte
Guckenberger, Johann Caspar (18. Jh.)
Morgenstern, Samuel Gottlob (geb. um 1710)
Accise-Sachen, Fasz. I: Accis, Zehend, Umgeld, Teil 3: Nr. 141-239
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.12.2025, 09:40 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Eberhard Karls Universität Tübingen, UB - Universitätsarchiv
- Universitätsarchiv Tübingen (Archivtektonik)
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- Bc 2 Universitätssekretariat (Tektonik)
- Ältere Universitätsregistratur (15.-19. Jh.) (Tektonik)
- Ältere Universitätsregistratur, Vermischte Sachakten (II) (Bestand)
- 2. Accise-Sachen (1510-1813) (Gliederung)
- Accise-Sachen, Fasz. I: Accis, Zehend, Umgeld, Teil 3: Nr. 141-239 (Archivale)