Streitigkeiten zwischen den evangelischen und katholischen Stiftsdamen im Stift Schildesche, beabsichtigte Zurückführung des Stifts zur katholischen Religion durch kaiserliche Subdelegierte, Beschwerden über die Nichteinhaltung des Passauer Vertrages
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Schildesche 282
D 605 Minden-Ravensberg, Regierung
Minden-Ravensberg, Regierung >> 8. Klöster und Stifte >> 8.13. Stift Schildesche
1630 - 1644
Enthaeltvermerke: Enthält: Beschlagnahme des Viehs und der Vorräte sowie Behinderung der Wirtschaft; Beschwerden über den Drost zu Sparrenberg, Matthias von Wendt, wegen der Verletzung der geistlichen Immunität; Beauftragung der kurkölnischen Kommissare (Gerhard Henkenius); Beschwerde des Pfalzgrafen gegen die ohne sein Wissen vorgenommenen Maßnahmen; Protest der Ritterschaft der Grafschaft Ravensberg und der Gemeinde, 1630 - 1632 Klage auf Herausgabe von Brief und Siegel sowie der Kirchenornamente, Beschwerden über den Arrest der Einkünfte, 1636 - 1638 Brüchtenstrafen für die Prädikanten zu Schildesche, 1637 Auseinandersetzung zwischen dem Kurfürsten und dem Pfalzgrafen im Zusammenhang mit den Streitigkeiten zwischen evangelischen und katholischen Stiftsdamen, 1639 - 1644
Behörden vor 1816
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:40 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 1. Territorien des Alten Reiches bis 1802/03 einschließlich Kirchen, Stifter, Klöster, Städte u.ä. (Tektonik)
- 1.4. Preußisches Westfalen (D) (Tektonik)
- 1.4.5. Preußische Behörden für Minden und Ravensberg (Tektonik)
- Minden-Ravensberg, Regierung (Bestand)
- 8. Klöster und Stifte (Gliederung)
- 8.13. Stift Schildesche (Gliederung)