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Strittige Sachen, Reklamationen, Gesuche im Kanton Monschau
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Roerdepartement, Präfektur (AA 0633) >> 3. Erste Division: Finanzwesen >> 3.1. Erstes Büro: Domänenverwaltung >> 3.1.16. Strittige Sachen, Reklamationen, Gesuche in Domänenangelegenheiten >> 3.1.16.1. Arrondissement Aachen
(1712) 1805-1813
Enthaeltvermerke: Streitigkeiten zwischen Matthias Bertram Strunck, Tuchfabrikant zu Monschau, Käufers eines Hauses aus dem Besitz der Minoriten in Monschau, und einigen Nachbarn über die Größe des von ihm erworbenen Areals; Konvent Reichenstein: Erwerb durch Bernhard Böcking, Grenze zwischen Reichenstein und der Commune Mützenich, Grenze zwischen Reichenstein und dem Brettbaumer Hof (im Besitz der Amortisationskasse mit einer Skizze 1809), Brennholz im Wald Breyderscheid; Gesuch des Bernhard Böcking um Erwerb des Hofes Rawitz zu Kalterherberg ohne Versteigerung; Torfstich der Commune Vossenack in den Domänengebieten Kallenbour, Bourbour und Todtenbruch; Unterhaltung des Brunnens im Schloß Monschau; Rente zugunsten der Armen von Simmerath, Witzerath, Bickte-rath, Rollesbroich, Paustenbach, Strauch und Huppenbroich, gestiftet 1475: Gesuch der Armenprovisoren der Sukkursalkirche Simmerath um Auszahlung der Rückstände seit 1797; Holzfrevel des Peter Cramer aus Dedenborn; Reklamation des Paul Heupgen gegen die Forderung einer Grundrente aus dem von ihm gekauften Wildenhof (ehem. Konvent Marienwald) seitens des Domänenempfängers
Diverse Registraturbildner
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.