Sammelmitteilungen Nr. 1-10 vom 16. Juni 1941 - 9. Febr. 1942, Befehlssammlung Nr. 11-50 vom 11. März 1942 - 15. Jan. 1945 (Fehl-Nr. 30, 31 und 45)
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BArch RW 6/270
III W 170
Karte 1
BArch RW 6 OKW / Allgemeines Wehrmachtamt mit nachgeordnetem Bereich
OKW / Allgemeines Wehrmachtamt mit nachgeordnetem Bereich >> RW 6 OKW / Allgemeines Wehrmachtamt >> Chef des Kriegsgefangenenwesens >> Allgemeines, Behandlung und Unterbringung >> Organisation des Kriegsgefangenenwesens
Apr. 1941 - Jan. 1945
Enthält:
Hinweise auf ergangene Entscheidungen, Orientierung über einzelne Fragen und allgemeine Mitteilungen;
Besoldung, Paket- und Postverkehr, Geldverkehr, internationaler Verkehr betr. Kriegsgefangene;
Maßnahmen zur Verhinderung von Fluchtfällen, Propaganda in Kriegsgefangenenlagern, Behandlung von arbeitsunwilligen Kriegsgefangenen und Kriegsgefangene der einzelnen Nationalitäten, Seelsorge, Disziplinarwesen, Liebesgabenverteilung an Kriegsgefangene, "Statut"-Franzosen, Verkehr mit der Dienststelle Scapini, Ernennung des Oberkommandos der Wehrmacht/Allgemeines Wehrmachtamt (AWA)/Chef des Kriegsgefangenenwesens (Generalmajor v. Graevenitz) gleichzeitig zum Inspekt. des Kriegsgefangenenwesens, 1. Apr. 1943 Nr. 24, 19. Apr. 1943;
Bildung der Dienststelle "Generalinspekteur für das Kriegsgefangenenwesen der Wehrmacht", 1. Juli 1943 (Generalleutnant Roettig), Befehlssammlung Nr. 27 vom 21. Juli 1943;
Gliederung der Dienststelle Oberkommando der Wehrmacht/Chef Kgf. Nr. 34 vom 1. Apr. 1944;
hierbei: Nr. 1: Kriegsgefangene fremder Volkszubehörigkeit in feindlichen Heeren (z.B. Polen in französischen Uniformen), auch Nr. 13;
Belohnung für Wiederergreifung geflohener Kriegsgefangener, auch Nr. 17, 35;
Verkehr von Kriegsgefangenen mit Frauen, auch Nr. 15, 16, 20, 27, 33, 35, 46;
Unterbringung französischer Kriegsgefangener jüdischen Glaubens, auch Nr. 11, 48;
Arbeitseinsatz von Kriegsgefangenen (Erlaß des Reichsarbeitsmin. vom 26. Apr. 1941;
Nr. 2: Religionsausübung der serbischen Kgf. (Punkt 2), auch Nr. 7 für brit. Kgf., Nr. 40 zu indischen Kgf., Nr. 42 zur Zulassung von kgf. Geistlichen zur Ausübung der Seelsorge; Stellung von Ärzten, Sanitätern und Feldgeistlichen als nicht kriegsgefangene Personen, auch Nr. 4, 12, 15, 18, 21, 36;
Nr. 3: Beurlaubung und Entlassung von Kgf. (Punkt 8), Behandlung von Todesfällen (Punkt 14), auch Nr. 5, 8, 11, 13;
Nr. 5: Algerier, Tunesier, Madagassen in Kriegsgefangenenlagern im Reich;
Nr. 6: Ferntrauung französischer, belgischer, italienischer Kriegsgefangener, auch Nr. 9, 12, 46, Freilassung von Kriegsgefangenen (französischen, belgischen, jugoslawischen, polnischen, sowjetrussischen);
Nr. 8: Disziplinarstrafsachen und Arrestvollzug gegen Kriegsgefangene, auch Nr. 10, 14, 17, 19, 20, 21 (sowjetische Offiziere), 25, 41, 49;
Nr. 11: Zubereitung der Kriegsgefangenenkost, Getrennte Unterbringung jugoslawischer Kriegsgefangener aus Serbien und Kroatien;
Nr. 12: Bezeichnung der Stalag und Oflag im Heimatkriegsgebiet;
Nr. 14: Stellung kriegsgefangener Offiziere gegenüber deutschem Personal;
Nr. 15: Festsetzung und Überführung feindlicher Staatsangehöriger in deutsche Lager (Internierte);
Nr. 17: Arbeitseinsatz kriegsgefangener Offiziere, auch Nr. 24 Verpflegung und Arbeitseinsatz stehender sowjetischer Kriegsgefangener, Wissenschaftliche Arbeiten von Kriegsgefangenen, auch Nr. 18;
Nr. 19: Überprüfung von sowjetischen Kriegsgefangenen durch den SD;
Nr. 20: Meldung von Erschießung oder ernstlicher Verletzung von Kriegsgefangenen und Zivilisten, auch Nr. 46 Französische Ablösungsärzte, auch Nr. 22, 23, 40, 43;
Nr. 22: Verkehr mit Schutzmächten, auch Nr. 23, 35, Beerdigung gefallener oder verstorbener Kriegsgefangener, Todesurteil gegen einen Angehörigen der Wachmannschaft wegen Bestechlichkeit, auch Nr. 23, Verlegung Stalag 325 von Rawa Ruska nach Lemberg;
Nr. 25: Behandlung von US Warrant-Officers und Chief-Warrant-Officers, auch Nr. 32, 36, Begriff "Massenflucht" (mehr als 7 Kgf.) und disziplinarische Maßnahmen, auch Nr. 49, 50;
Nr. 27: Mißhandlung von Kriegsgefangenen (Verbot), auch Nr. 32, Technische Verbesserungsvorschläge sowjetischer Kriegsgefangener;
Nr. 28: Sold für kriegsgefangene indische Offiziere, Waffengebrauch zur Verhinderung von Fluchtversuchen, auch Nr. 32;
Nr. 33: Unterbringung von Zivilinternierten auf Transporten, Meldung britischer und amerikanischer Kriegsgefangener, Unterbringung britischer und amerikanischer kriegsgefangener Fallschirmjäger, Luftlandetruppen und Flaksoldaten in Kriegsgefangenenlagern des Oberkommandos der Wehrmacht (nicht der Luftwaffe), sowjetische weibliche Kriegsgefangene, Abtransport von wiederergriffenen oder arbeitsverweigernden französischen und belgischen Kriegsgefangener, die polnischen Volkstums oder jüdischer Rasse sind sowie von serbischen und polnischen Kriegsgefangene (mit dem Ziel Stalag II E, Schwerin anstelle des Stalag II D, Stargard), Arbeitspflicht kriegsgefangener sowjetischer Offiziere, Gliederung des Oberkommandos der Wehrmacht/Chef Kriegsgef., 1. Apr. 1944, Unterbringung weiblicher Kriegsgefangener;
Nr. 35: Pflege der Kriegsgefangenen-Gräber, Anfragen polnischer Kriegsgefangener jüdischer Rasse nach ihren Familien;
Nr. 37: Verpflichtungserklärung britischer Kriegsgefangener;
Nr. 38: Angehörige der ehemaligen niederländischen Wehrmacht (ab 15. Okt. 1943 als Kriegsgefangene);
Nr. 40: Verlegung Stalag VIII B von Lussdorf O/S nach Teschen O/S;
Nr. 42: Dienststrafbefugnisse des Lagerkommandanten und Lagerarztes gegenüber Kriegsgefangenen-Sanitäts-Personal;
Nr. 43: Todesfälle von Zivilinternierten;
Nr. 44: Arbeitszeit der Kriegsgefangenen (Sonntagsarbeit);
46: Zur Waffen-SS (Freiwilligenverbände) gemusterte Kriegsgefangene;
Nr. 49: Dienstgrade der finnischen, bulgarischen und rumänischen Wehrmacht.
Hinweise auf ergangene Entscheidungen, Orientierung über einzelne Fragen und allgemeine Mitteilungen;
Besoldung, Paket- und Postverkehr, Geldverkehr, internationaler Verkehr betr. Kriegsgefangene;
Maßnahmen zur Verhinderung von Fluchtfällen, Propaganda in Kriegsgefangenenlagern, Behandlung von arbeitsunwilligen Kriegsgefangenen und Kriegsgefangene der einzelnen Nationalitäten, Seelsorge, Disziplinarwesen, Liebesgabenverteilung an Kriegsgefangene, "Statut"-Franzosen, Verkehr mit der Dienststelle Scapini, Ernennung des Oberkommandos der Wehrmacht/Allgemeines Wehrmachtamt (AWA)/Chef des Kriegsgefangenenwesens (Generalmajor v. Graevenitz) gleichzeitig zum Inspekt. des Kriegsgefangenenwesens, 1. Apr. 1943 Nr. 24, 19. Apr. 1943;
Bildung der Dienststelle "Generalinspekteur für das Kriegsgefangenenwesen der Wehrmacht", 1. Juli 1943 (Generalleutnant Roettig), Befehlssammlung Nr. 27 vom 21. Juli 1943;
Gliederung der Dienststelle Oberkommando der Wehrmacht/Chef Kgf. Nr. 34 vom 1. Apr. 1944;
hierbei: Nr. 1: Kriegsgefangene fremder Volkszubehörigkeit in feindlichen Heeren (z.B. Polen in französischen Uniformen), auch Nr. 13;
Belohnung für Wiederergreifung geflohener Kriegsgefangener, auch Nr. 17, 35;
Verkehr von Kriegsgefangenen mit Frauen, auch Nr. 15, 16, 20, 27, 33, 35, 46;
Unterbringung französischer Kriegsgefangener jüdischen Glaubens, auch Nr. 11, 48;
Arbeitseinsatz von Kriegsgefangenen (Erlaß des Reichsarbeitsmin. vom 26. Apr. 1941;
Nr. 2: Religionsausübung der serbischen Kgf. (Punkt 2), auch Nr. 7 für brit. Kgf., Nr. 40 zu indischen Kgf., Nr. 42 zur Zulassung von kgf. Geistlichen zur Ausübung der Seelsorge; Stellung von Ärzten, Sanitätern und Feldgeistlichen als nicht kriegsgefangene Personen, auch Nr. 4, 12, 15, 18, 21, 36;
Nr. 3: Beurlaubung und Entlassung von Kgf. (Punkt 8), Behandlung von Todesfällen (Punkt 14), auch Nr. 5, 8, 11, 13;
Nr. 5: Algerier, Tunesier, Madagassen in Kriegsgefangenenlagern im Reich;
Nr. 6: Ferntrauung französischer, belgischer, italienischer Kriegsgefangener, auch Nr. 9, 12, 46, Freilassung von Kriegsgefangenen (französischen, belgischen, jugoslawischen, polnischen, sowjetrussischen);
Nr. 8: Disziplinarstrafsachen und Arrestvollzug gegen Kriegsgefangene, auch Nr. 10, 14, 17, 19, 20, 21 (sowjetische Offiziere), 25, 41, 49;
Nr. 11: Zubereitung der Kriegsgefangenenkost, Getrennte Unterbringung jugoslawischer Kriegsgefangener aus Serbien und Kroatien;
Nr. 12: Bezeichnung der Stalag und Oflag im Heimatkriegsgebiet;
Nr. 14: Stellung kriegsgefangener Offiziere gegenüber deutschem Personal;
Nr. 15: Festsetzung und Überführung feindlicher Staatsangehöriger in deutsche Lager (Internierte);
Nr. 17: Arbeitseinsatz kriegsgefangener Offiziere, auch Nr. 24 Verpflegung und Arbeitseinsatz stehender sowjetischer Kriegsgefangener, Wissenschaftliche Arbeiten von Kriegsgefangenen, auch Nr. 18;
Nr. 19: Überprüfung von sowjetischen Kriegsgefangenen durch den SD;
Nr. 20: Meldung von Erschießung oder ernstlicher Verletzung von Kriegsgefangenen und Zivilisten, auch Nr. 46 Französische Ablösungsärzte, auch Nr. 22, 23, 40, 43;
Nr. 22: Verkehr mit Schutzmächten, auch Nr. 23, 35, Beerdigung gefallener oder verstorbener Kriegsgefangener, Todesurteil gegen einen Angehörigen der Wachmannschaft wegen Bestechlichkeit, auch Nr. 23, Verlegung Stalag 325 von Rawa Ruska nach Lemberg;
Nr. 25: Behandlung von US Warrant-Officers und Chief-Warrant-Officers, auch Nr. 32, 36, Begriff "Massenflucht" (mehr als 7 Kgf.) und disziplinarische Maßnahmen, auch Nr. 49, 50;
Nr. 27: Mißhandlung von Kriegsgefangenen (Verbot), auch Nr. 32, Technische Verbesserungsvorschläge sowjetischer Kriegsgefangener;
Nr. 28: Sold für kriegsgefangene indische Offiziere, Waffengebrauch zur Verhinderung von Fluchtversuchen, auch Nr. 32;
Nr. 33: Unterbringung von Zivilinternierten auf Transporten, Meldung britischer und amerikanischer Kriegsgefangener, Unterbringung britischer und amerikanischer kriegsgefangener Fallschirmjäger, Luftlandetruppen und Flaksoldaten in Kriegsgefangenenlagern des Oberkommandos der Wehrmacht (nicht der Luftwaffe), sowjetische weibliche Kriegsgefangene, Abtransport von wiederergriffenen oder arbeitsverweigernden französischen und belgischen Kriegsgefangener, die polnischen Volkstums oder jüdischer Rasse sind sowie von serbischen und polnischen Kriegsgefangene (mit dem Ziel Stalag II E, Schwerin anstelle des Stalag II D, Stargard), Arbeitspflicht kriegsgefangener sowjetischer Offiziere, Gliederung des Oberkommandos der Wehrmacht/Chef Kriegsgef., 1. Apr. 1944, Unterbringung weiblicher Kriegsgefangener;
Nr. 35: Pflege der Kriegsgefangenen-Gräber, Anfragen polnischer Kriegsgefangener jüdischer Rasse nach ihren Familien;
Nr. 37: Verpflichtungserklärung britischer Kriegsgefangener;
Nr. 38: Angehörige der ehemaligen niederländischen Wehrmacht (ab 15. Okt. 1943 als Kriegsgefangene);
Nr. 40: Verlegung Stalag VIII B von Lussdorf O/S nach Teschen O/S;
Nr. 42: Dienststrafbefugnisse des Lagerkommandanten und Lagerarztes gegenüber Kriegsgefangenen-Sanitäts-Personal;
Nr. 43: Todesfälle von Zivilinternierten;
Nr. 44: Arbeitszeit der Kriegsgefangenen (Sonntagsarbeit);
46: Zur Waffen-SS (Freiwilligenverbände) gemusterte Kriegsgefangene;
Nr. 49: Dienstgrade der finnischen, bulgarischen und rumänischen Wehrmacht.
Oberkommando der Wehrmacht/Allgemeines Wehrmachtamt, 1922-1945
Akte
deutsch
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
24.04.2026, 12:42 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Bundesarchiv (Archivtektonik)
- Norddeutscher Bund und Deutsches Reich (1867/1871-1945) (Tektonik)
- Militär (Tektonik)
- Reichswehr und Wehrmacht 1919 bis 1945/1946 (Tektonik)
- Zentrale Einrichtungen der Reichswehr und der Wehrmacht (Tektonik)
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- RW 6 OKW / Allgemeines Wehrmachtamt (Gliederung)
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