Kurfürst Philipp von der Pfalz bekundet ein Urteil seines Hofgerichts im Streit zwischen Peter Hall, Vogt von Wasenburg (Wassennberg), Kläger, und Heinrich von Zeiskam (Zeißkeym), Beklagten, um den nach dem Tod der letzten Inhaberin, der Ehefrau des Peter Morsheimer (Morßheymer), strittigen vierten Teil eines Erblehens in Kaiserslautern (Luttern), genannt die Forsthub (Fursthub). Der Fall wird zugunsten des Klägers entschieden. Im Hofgericht saßen Hofrichter Bernhard Graf zu Eberstein (Ebersteyn) d.J. und die Räte Jorg von Neipperg (Nipperg), Kanoniker von Worms, Dr., Bernhard Fröwis (Frowis), Dr., Jakob Ramung, Hans von Talheim d. Ä., Hans von Venningen zu Neidenstein (Nydensteyn), Hans von Rosemberg zu Ussingen, Blicker von Gemmingen (Gemyngen), Diether von Anglach, Meister Peter Queich, Lic., Meister Peter Brechtel, Lic., Meister Hans Scheuermann (Schuwermann), Lic., und Meister Ludwig Scheuermann (Schuwerman), Lic. Siegel: S: Hofgericht der Kurpfalz
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Kurfürst Philipp von der Pfalz bekundet ein Urteil seines Hofgerichts im Streit zwischen Peter Hall, Vogt von Wasenburg (Wassennberg), Kläger, und Heinrich von Zeiskam (Zeißkeym), Beklagten, um den nach dem Tod der letzten Inhaberin, der Ehefrau des Peter Morsheimer (Morßheymer), strittigen vierten Teil eines Erblehens in Kaiserslautern (Luttern), genannt die Forsthub (Fursthub). Der Fall wird zugunsten des Klägers entschieden. Im Hofgericht saßen Hofrichter Bernhard Graf zu Eberstein (Ebersteyn) d.J. und die Räte Jorg von Neipperg (Nipperg), Kanoniker von Worms, Dr., Bernhard Fröwis (Frowis), Dr., Jakob Ramung, Hans von Talheim d. Ä., Hans von Venningen zu Neidenstein (Nydensteyn), Hans von Rosemberg zu Ussingen, Blicker von Gemmingen (Gemyngen), Diether von Anglach, Meister Peter Queich, Lic., Meister Peter Brechtel, Lic., Meister Hans Scheuermann (Schuwermann), Lic., und Meister Ludwig Scheuermann (Schuwerman), Lic. Siegel: S: Hofgericht der Kurpfalz
BayHStA, Mannheimer Urkunden - Oberamt Lautern 128
Registratursignatur/AZ: Kasten 38 Lade 5
Mannheimer Urkunden - Oberamt Lautern
Mannheimer Urkunden - Oberamt Lautern >> Urkunden
31.08.1489
Perg.
Äußere Beschreibung: 34 x 59 cm
Urkunden
Überlieferungsart: Ausfertigung
Originaldatierung: Datum Heidelberg uff montag nach sant Johans tag decollacionis anno domini millesimo quadringentesimo octuagesimo nono.
Besiegelung/Beglaubigung: 1 an Pressel anhängendes Siegel
Überlieferung: Ausfertigung
Ausstellungsort: Heidelberg
Originaldatierung: Datum Heidelberg uff montag nach sant Johans tag decollacionis anno domini millesimo quadringentesimo octuagesimo nono.
Medium: A = Analoges Archivale
Äußere Beschreibung: 34 x 59 cm
Originaldatierung: Datum Heidelberg uff montag nach sant Johans tag decollacionis anno domini millesimo quadringentesimo octuagesimo nono.
Besiegelung/Beglaubigung: 1 an Pressel anhängendes Siegel
Überlieferung: Ausfertigung
Ausstellungsort: Heidelberg
Originaldatierung: Datum Heidelberg uff montag nach sant Johans tag decollacionis anno domini millesimo quadringentesimo octuagesimo nono.
Medium: A = Analoges Archivale
Äußere Beschreibung: 34 x 59 cm
Philipp, Pfalz, Kurfürst von der
Bernhard d. J., Eberstein, Graf; Hofrichter der Kurpfalz
Neipperg, Jörg von, Dr.; Domkanoniker von Worms
Fröwis, Bernhard, Dr.
Ramung, Jakob
Talheim, Hans d. Ä. von
Venningen zu Neidenstein, Hans von
Rosemberg zu Ussingen, Hans von
Gemmingen, Blicker von
Anglach, Diether von
Queich, Peter, Meister, Lic.
Brechtel, Peter, Meister, Lic.
Scheuermann, Hans, Meister, Lic.
Scheuermann, Ludwig, Meister, Lic.
Hall, Peter; Vogt von Wasenburg
Zeiskam, Heinrich von
Morsheimer, Peter
Wasenburg (Gde. Niederbronn-Les-Bains, Dép. Bas-Rhin, Frankreich)
Kaiserslautern, fursthub (Rheinland-Pfalz)
Heidelberg (Baden-Württemberg)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:33 MESZ