E Rep. 200-67 Nachlass Adolf Glaßbrenner (Bestand)
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E Rep. 200-67
Landesarchiv Berlin (Archivtektonik) >> E Nachlässe und personengeschichtliche Sammlungen >> E 1 Nachlässe und Personenfonds
Vorwort: lt. eBÜ: Familie Glaßbrenner
1. Biographie
George Adolf Theodor Glaßbrenner wurde am 27. März 1810 als Sohn des Schneidermeisters und Putzfederfabrikanten George Peter Glaßbrenner und seiner Frau Charlotte Louise Juliane, geb. Hopfe, in Berlin geboren. Nach dem Besuch des Gymnasiums und der Arbeit als Kaufmann begann er sich journalistisch zu betätigen. Im Jahre 1832 übernahm er die Redaktion des Sonntagsblattes "Berliner Don Quixote" und begann unter dem Pseudonym Brennglass eine Reihe kleiner Schriften, wie z.B. "Berlin, wie es ist - und trinkt", herauszugeben.
1840 heiratete er die Schauspielerin Anna Elisabeth Adelheid Mrasek. Von 1841 bis 1850 lebte Adolf Glaßbrenner auf Grund eines Engagements seiner Frau am dortigen Theater in Neustrelitz. Seine politische Tätigkeit führte 1851 zur Ausweisung Glaßbrenners aus Neustrelitz; das Ehepaar zog nach Hamburg. Auch hier war er literarisch tätig. 1858 kehrte er nach Berlin zurück, wo er die "Berliner Montagszeitung" käuflich erwarb und nahezu zwanzig Jahre redigierte.
Er starb am 25. September 1876 in Berlin.
Anna Elisabeth Adelheid Mrasek wurde am 17. Januar 1816 als Tochter des Pfeifenmachers Anton Mrasek in Brünn geboren. Sie erlernte den Beruf der Schauspielerin und war unter ihrem Künstlernamen Adele Peroni bekannt. Sie war u.a. in Olmütz, Wien, seit 1837 in Berlin und von 1841 bis 1850 in Neustrelitz engagiert. Von dort ausgewiesen, arbeitete sie in Hamburg und bildete als dramatische Lehrerin viele bekannte Schauspielerinnen aus. 1858 kehrte sie mit ihrem Mann nach Berlin zurück. Am 31. Juli 1895 verstarb Adele Glaßbrenner in Berlin.
Die Dokumente wurden im Juni 1951 vom Landesarchiv Berlin käuflich erworben.
Enthält:
Adolf Glaßbrenner - eine biografisch-literahistorische Skizze von Richard Schmidt-Cabanis.- Briefe von Adolf Glaßbrenner an seine Frau und seinen Bruder.- Gedichte.- Schriftwechsel und Testament von Adele Glaßbrenner.- Mietverträge der Nichte Dr. Adele Glassbrenner, verehelichte Madel.- Schriftwechsel Liesbeth Madel mit Hans Brennert.- Ahnentafel und Zeitungsartikel von Hans Brennert.
Erschlossen: 6 [AE] 0.15 [lfm]
Laufzeit:
1855 - 1895 (1940 - 1942)
Benutzung:
Findbuch, Datenbank
Verweise:
-> LAB A Pr. Br. Rep. 030 Polizeipräsidium Berlin
-> LAB F Rep. 241 Autografensammlung
-> LAB F Rep. 250-03 Allgemeine Porträtsammlung
-> LAB F Rep. 310 Sammlung 1848
Literatur:
-> Brennert, Hans: Die Ahnentafel von Adolph Glaßbrenner. Von Kocher und Jagst zur Spree. In: Schriften des Vereins für die Geschichte Berlins, Heft 2, S. 63-67, Berlin 1941.
-> Heinrich-Jost, Ingrid: Adolf Glassbrenner. In: Preußische Köpfe, Bd. 3, Berlin 1981.
-> Dies.: Literarische Publizistik Adolf Glaßbrenners (1810-1876). Die List beim Schreiben der Wahrheit. In: Dortmunder Beiträge zur Zeitungsforschung, Bd. 31, München 1980.
-> Mader, Claus P.: Adolf Glaßbrenner 1810-1876. Zum Gedenken an seinen hundertsten Todestag. In: Mitteilungen des Vereins für die Geschichte Berlins, Bd. 72, Berlin 1976.
-> Rohrlach, Peter Paul: Adolf Glassbrenner, anlässlich des 100. Todestages am 25.9.1976. In: Bibliographische Kalenderblätter, Sonderblatt 44, Berlin 1976.
1. Biographie
George Adolf Theodor Glaßbrenner wurde am 27. März 1810 als Sohn des Schneidermeisters und Putzfederfabrikanten George Peter Glaßbrenner und seiner Frau Charlotte Louise Juliane, geb. Hopfe, in Berlin geboren. Nach dem Besuch des Gymnasiums und der Arbeit als Kaufmann begann er sich journalistisch zu betätigen. Im Jahre 1832 übernahm er die Redaktion des Sonntagsblattes "Berliner Don Quixote" und begann unter dem Pseudonym Brennglass eine Reihe kleiner Schriften, wie z.B. "Berlin, wie es ist - und trinkt", herauszugeben.
1840 heiratete er die Schauspielerin Anna Elisabeth Adelheid Mrasek. Von 1841 bis 1850 lebte Adolf Glaßbrenner auf Grund eines Engagements seiner Frau am dortigen Theater in Neustrelitz. Seine politische Tätigkeit führte 1851 zur Ausweisung Glaßbrenners aus Neustrelitz; das Ehepaar zog nach Hamburg. Auch hier war er literarisch tätig. 1858 kehrte er nach Berlin zurück, wo er die "Berliner Montagszeitung" käuflich erwarb und nahezu zwanzig Jahre redigierte.
Er starb am 25. September 1876 in Berlin.
Anna Elisabeth Adelheid Mrasek wurde am 17. Januar 1816 als Tochter des Pfeifenmachers Anton Mrasek in Brünn geboren. Sie erlernte den Beruf der Schauspielerin und war unter ihrem Künstlernamen Adele Peroni bekannt. Sie war u.a. in Olmütz, Wien, seit 1837 in Berlin und von 1841 bis 1850 in Neustrelitz engagiert. Von dort ausgewiesen, arbeitete sie in Hamburg und bildete als dramatische Lehrerin viele bekannte Schauspielerinnen aus. 1858 kehrte sie mit ihrem Mann nach Berlin zurück. Am 31. Juli 1895 verstarb Adele Glaßbrenner in Berlin.
Die Dokumente wurden im Juni 1951 vom Landesarchiv Berlin käuflich erworben.
Enthält:
Adolf Glaßbrenner - eine biografisch-literahistorische Skizze von Richard Schmidt-Cabanis.- Briefe von Adolf Glaßbrenner an seine Frau und seinen Bruder.- Gedichte.- Schriftwechsel und Testament von Adele Glaßbrenner.- Mietverträge der Nichte Dr. Adele Glassbrenner, verehelichte Madel.- Schriftwechsel Liesbeth Madel mit Hans Brennert.- Ahnentafel und Zeitungsartikel von Hans Brennert.
Erschlossen: 6 [AE] 0.15 [lfm]
Laufzeit:
1855 - 1895 (1940 - 1942)
Benutzung:
Findbuch, Datenbank
Verweise:
-> LAB A Pr. Br. Rep. 030 Polizeipräsidium Berlin
-> LAB F Rep. 241 Autografensammlung
-> LAB F Rep. 250-03 Allgemeine Porträtsammlung
-> LAB F Rep. 310 Sammlung 1848
Literatur:
-> Brennert, Hans: Die Ahnentafel von Adolph Glaßbrenner. Von Kocher und Jagst zur Spree. In: Schriften des Vereins für die Geschichte Berlins, Heft 2, S. 63-67, Berlin 1941.
-> Heinrich-Jost, Ingrid: Adolf Glassbrenner. In: Preußische Köpfe, Bd. 3, Berlin 1981.
-> Dies.: Literarische Publizistik Adolf Glaßbrenners (1810-1876). Die List beim Schreiben der Wahrheit. In: Dortmunder Beiträge zur Zeitungsforschung, Bd. 31, München 1980.
-> Mader, Claus P.: Adolf Glaßbrenner 1810-1876. Zum Gedenken an seinen hundertsten Todestag. In: Mitteilungen des Vereins für die Geschichte Berlins, Bd. 72, Berlin 1976.
-> Rohrlach, Peter Paul: Adolf Glassbrenner, anlässlich des 100. Todestages am 25.9.1976. In: Bibliographische Kalenderblätter, Sonderblatt 44, Berlin 1976.
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
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22.08.2025, 11:21 AM CEST