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Allgemeines
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Enthält v.a.: Beschwerde des Fürsten August zu Hohenlohe-Öhringen wegen Beschränkung in der Ausübung des niederen Strafrechts in den fürstl. Schlössern und Schloßgärten; Vererbung der Sexte der Standesherrschaft Limpurg-Sontheim-Obersontheim; Beschwerde des Fürsten zu Hohenlohe-Kirchberg und Langenburg wegen Entzug des Rechts zur Ausstellung von Minderjährigkeitsdispensationen; Verwaltung des fürstl. Hohenlohe-Waldenburg-Bartensteinschen Amts Pfedelbach; Löschung des Ritterguts Schloßschmiedelfeld in der Adelsmatrikel; Aufnahme einer ausländischen Braut eines Standesherrn oder Rittergutsbesitzers in das württ. Staatsbürgerrecht; Aufhebung der Patrimonialgerichtsbarkeit und Polizeiverwaltung; Beschwerde des Hospitalverwalters Karl Kob in Öhringen wegen des Ausspruches seiner Nichtbefähigung zur Übernahme als fürstl. hohenlohe-waldenburg-schillingsfürstscher Polizeibeamter; Neusteuerbarkeit der standes- und grundherrlichen Besitzungen; Übernahme der Polizeiverwaltung durch den Grafen v. Rechberg; Befreiung der Standesherren bei Polizeivergehen vor dem Forum des Ortsvorstehers; Wirkungskreis der standesherrlichen Ämter hinsichtlich der Ausübung der Gesundheitspolizei.
Darin: Erlaß des Oberamts Gerabronn an die Gemeinderäte sowie der oberamtlichen Gesundheitskommission Gerabronn an die örtlichen Gesundheitskommissionen wegen Fürsorge gegen die asiatische Cholera vom 10.11.1831, 2 Drucke.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.