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Feststellung der Bestände des Münzkabinetts, mit Beilage
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1.) Protokoll der Übergabe des Herzoglichen Münzen- und Medaillenkabinetts an Professor Lebret und der hierfür vorgenommenen Inventur:
Nach dem Tod des alten Kabinettsaufsehers, Professor Georg Friedrich Vischer, am 26. März 1789, wurde Professor (Karl Friedrich) Lebret per Resolution und Dekret vom 16. Mai 1789 und 9. November 1790 zu seinem Nachfolger ernannt. Anlässlich der Amtsübergabe versammeln sich am 3. Dezember 1790 der neue Aufseher sowie von Seiten des Oberhofmarschallamts die Räte (Johann Friedrich) Kauffmann, (Christian Wilhelm) Flattich und der Sekretär (Friedrich Hermann) Blanchot unter Hinzuziehung von Professor (Adolf Friedrich) Harper und Regierungssekretär (Karl Sigmund) Tux, von Seiten der Erben des verstorbenen Hofrats Vischer (dessen Bruder,) Professor (Johann Friedrich) Vischer. Das Protokoll hält den Fortgang und Vollzug der Übergabe und Inventur des Kabinetts an Lebret in 130 halbtäglichen Sitzungen mit wechselnder Teilnehmerzahl fest, die am 28. April 1791 abgeschlossen wird.
Folioheft ohne Seitenzählung, 1790-1791
2.) Verzeichnis der drei Kästen der bei Übergabe des Münzkabinetts an Lebret vorgefundenen "Lippertischen Dactyliothec" (Sammlung von Gemmenabgüssen). 1 Schr., o.D. (1791)
3.) Verzeichnis der bei einer Inventur von Juli bis Oktober 1797 aufgefundenen, überwiegend antiken Münzen, die bisher nicht in den Inventaren verzeichnet waren (meist ohne Materialangabe, z. T. aus Silber, Bronze und Kupfer). Die Beschreibungen der Stücke sind meist in lateinischer Sprache verfasst.
Folioheft, ohne Seitenzählung, 1797
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.