Johann [Cicero], Markgraf von Brandenburg, bestätigt Christoph von Polenz, Landvogt der Neumark, den Empfang von 800 rheinische Gulden und verpfändet ihm dafür das Schloss Driesen samt allem Zubehör wie es die von Barfus bisher innegehabt haben. Bei Wiedereinlösung gilt halbjährige Kündigung; für die Instandhaltung aufgewendete Gelder sollen von jeweils zwei Vertretern der Parteien geschätzt und gleichfalls erstattet werden; in ähnlicher Weise soll sich der von Polenz mit den von Barfus wegen deren Kostenforderung einigen. Das Schloss selbst soll am nächsten Michaelistag (29. September) übergeben werden und in Kriegs- und anderen Krisenzeiten dem Markgrafen stets offenstehen. "geben zu Arnburg, am mytwochen nachdem suntag Letare in der Vasten, nach gottes geburt virzehenhundert und im funfundachzigsten jaren"