D 153 - Nachlass Martin König (1922-1944) (Bestand)
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D 153
Landeskirchliches Archiv Stuttgart (Archivtektonik) >> D - Private Nachlässe und Sammlungen
1937-1944 (1996)
Einleitung: Martin König wurde am 25. März 1922 in Crailsheim geboren. Er besuchte ab 1937 die Seminare in Maulbronn und dann in Blaubeuren. Er begann ein Studium der Architektur, wurde 1940 dann aber einberufen. Er fiel am 20. Juli 1944, 22-jährig, an der Ostfront.
Der Bestand umfasst zum einen vor allem Fotoalben aus Königs Zeit als Seminarist, Reichsarbeitsdienstleistender und Soldat, mit qualitativ teilweise hochwertigen Fotografien. Zum anderen sind vor allem die Briefe von und an Martin König enthalten, vor allem die seiner Mutter (Johanna König geb. Frey), aber auch die von Freunden und anderen Verwandten. Die Briefe der (1996 noch lebenden) Kompromotionalen waren vor Übergabe schon an diese abgegeben worden.
Der Bestand wurde 1996 dem Landeskirchlichen Museum übergeben. Martin Königs Schwester Dorothee König hat einige Erläuterungen zu dem Bestand verfasst. Ursprünglich wurde er in der musealen Sammlung als Inv.Nr. 96.400 aufgenommen. 2023 wurde der Bestand dann als Archivbestand in die Bestände des Landeskirchlichen Archivs aufgenommen und erschlossen.
Der Bestand umfasst zum einen vor allem Fotoalben aus Königs Zeit als Seminarist, Reichsarbeitsdienstleistender und Soldat, mit qualitativ teilweise hochwertigen Fotografien. Zum anderen sind vor allem die Briefe von und an Martin König enthalten, vor allem die seiner Mutter (Johanna König geb. Frey), aber auch die von Freunden und anderen Verwandten. Die Briefe der (1996 noch lebenden) Kompromotionalen waren vor Übergabe schon an diese abgegeben worden.
Der Bestand wurde 1996 dem Landeskirchlichen Museum übergeben. Martin Königs Schwester Dorothee König hat einige Erläuterungen zu dem Bestand verfasst. Ursprünglich wurde er in der musealen Sammlung als Inv.Nr. 96.400 aufgenommen. 2023 wurde der Bestand dann als Archivbestand in die Bestände des Landeskirchlichen Archivs aufgenommen und erschlossen.
König, Martin
0,4 lfd. m
Bestand
König, Martin
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
11.08.2025, 11:05 MESZ