Lazarus Fischer bekennt: Der Landkomtur der Deutschordensballei Franken Wolfgang von Eisenhofen hat ihm mit Erlaubnis des Deutschmeisters Hartmann von Stockheim laut seiner hier im Wortlaut inserierten Urkunde vom selben Tag eine Herrenpfründe in der Detuschordenskommende in Würzburg verkauft. Er erhält seine Mahlzeiten und sein Getränk am Herrentisch in der Konventsstube der Kommende, in der ihm auch eine eigene Kammer zugewiesen wird. Bei Krankheit soll man ihm seine Mahlzeiten in dieser Kammer geben. Benötigt er einen Diener, so darf er einen solchen einstellen, muss ihn aber auf seine Kosten entlohnen. Über die Verteilung der mitgebrachten Kleidung, seines Hausrats, seiner Wertsachen und Barschaft nach seinem Tod kann er frei verfügen. Sollte sich Lazarus Fischer verheiraten, muss ihm die Kommende die Pfründe nicht mehr gewähren und auch die dafür bezahlte Summe verbleibt der Kommende. Für diese Pfründe hat Lazarus Fischer dem Hauskomtur in Würzburg 200 rheinische Gulden bar entrichtet. Er verpflichtet sich zur Einhaltung aller getroffenen Vereinbarungen. Auf seine Bitte siegelt der Komtur der Johanniterkommende in Mergentheim Weiprecht von Munthingen. Der geben ist 1508 am freitag nach dem sontag Misericordia Domini. Aussteller: Lazarus Fischer. Empfänger: Deutschordenskommende Würzburg

Vollständigen Titel anzeigen
Staatsarchiv Würzburg
Loading...