Kläger: Jacob de Vlieger und Jacob Henrich Holtzmann, Prokurator in Hamburg, als Kurator der Elisabeth, Catharina und Maria de Vlieger, Töchter des Heinrich de Vlieger in Hamburg (Beklagter).- Beklagter: Abraham Schoop und Johann Claessen in Hamburg (Kläger).- Streitgegenstand: Appellationis (beendet durch außergerichtlichen Vergleich); Zuständigkeit des Reichskammergerichts und Fragen der Beweisführung in einem Streit um einen von den Klägern angeblich zugeschütteten Graben, der den Beklagten als Kloake mit Abfluß in den Schleusengraben bei den Vorsetzen diente
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Kläger: Jacob de Vlieger und Jacob Henrich Holtzmann, Prokurator in Hamburg, als Kurator der Elisabeth, Catharina und Maria de Vlieger, Töchter des Heinrich de Vlieger in Hamburg (Beklagter).- Beklagter: Abraham Schoop und Johann Claessen in Hamburg (Kläger).- Streitgegenstand: Appellationis (beendet durch außergerichtlichen Vergleich); Zuständigkeit des Reichskammergerichts und Fragen der Beweisführung in einem Streit um einen von den Klägern angeblich zugeschütteten Graben, der den Beklagten als Kloake mit Abfluß in den Schleusengraben bei den Vorsetzen diente
211-2_V 10 Teil 2
V 817
211-2 Reichskammergericht
Reichskammergericht >> V
1656,1723-1804
Enthält: Prokuratoren: Kläger: Dr. Johann Hermann Scheurer (1772). Dr. Conrad Gordian Seuter (1778). Lt. Jacob Abel (1804). Beklagte: Dr. Johann Philipp Gottfried von Gülich (1772). Lt. Philipp Jacob von Gülich (1801).- Instanzen: 1. Obergericht 1760-1770. 2. Reichskammergericht 1772-1804.- Darin: Vertrag von 1656 über den Verkauf eines Hofes auf den Vorsetzen durch Christopher Poelde an Salomon de Vlieger; Inventar von 1656 des Erbes der verstorbenen Gertrud Will(e)msen am Brauerknechtsgraben; kolorierte Skizzen der Erben und der Bleiche zwischen den Vorgesetzten und der Bleicherstraße sowie ein Besichtigungsschein der Rats-Maurer- und Zimmermeister Johann Walter Deest und Anton Michael Marckhardt aus der Zeit 1733-1772; Aktenstücke aus dem Streit der Parteien vor Hamburger Gerichten und dem Reichskammergericht 1723-1758 (passim); vom Kirchspielherrn vorgeschlagener Vergleich von 1752 zwischen den Parteien u.a. über ein verstopftes Siel; ärztliches Attest von 1774 über die Folgen eines Kutschen-Unfalls für den advocatus causae der Beklagten.
Archivale
Verwandte Bestände / Verzeichnungseinheiten: 741-4_S11401 (Bestelleinheit) [Mikroverfilmung von]
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
07.03.2025, 11:57 MEZ