Heynrich von Nassau (Nasß) bekundet, daß er von Graf Philipp zu Nassau und Saarbrücken zu Lehen hat Langenbach mit Zubehör, Gefälle zu + Velden und Münster, ohne den Anteil des Wigant Hunsbach, die Vogtei zu Camberg (Kaynberch) mit Zubehör halb, sein Teil Zehnten zu Eisenbach (Isenbach, jedoch getilgt), Frondorf (Froindorff), den Kirchsatz zu Langenbach, sein Teil Zehnten zu Bechtheim und zu Beuerbach (Burbach), sein Teil zu Ruppach (Rupach) und + Potenhain, an dem Hubengericht mit Zubehör, sowie zur Hälfte von Graf Adolf von Nassau 10 1/2 Malter Korn und 2 Malter Hafer zu Laurenburg (Lurenburch), 3 Mark zu Dausenau (Dueßennauwe), den Vogthafer auf dem Einrich (Eyn-), und sein Haus auf der Burg zu Laurenburg von den Herren insgesamt daselbst. Siegler: Aussteller.
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Heynrich von Nassau (Nasß) bekundet, daß er von Graf Philipp zu Nassau und Saarbrücken zu Lehen hat Langenbach mit Zubehör, Gefälle zu + Velden und Münster, ohne den Anteil des Wigant Hunsbach, die Vogtei zu Camberg (Kaynberch) mit Zubehör halb, sein Teil Zehnten zu Eisenbach (Isenbach, jedoch getilgt), Frondorf (Froindorff), den Kirchsatz zu Langenbach, sein Teil Zehnten zu Bechtheim und zu Beuerbach (Burbach), sein Teil zu Ruppach (Rupach) und + Potenhain, an dem Hubengericht mit Zubehör, sowie zur Hälfte von Graf Adolf von Nassau 10 1/2 Malter Korn und 2 Malter Hafer zu Laurenburg (Lurenburch), 3 Mark zu Dausenau (Dueßennauwe), den Vogthafer auf dem Einrich (Eyn-), und sein Haus auf der Burg zu Laurenburg von den Herren insgesamt daselbst. Siegler: Aussteller.
121, U von Nassau 1412 Februar 26
121 Nassauische Territorien: Lehnsarchive
Nassauische Territorien: Lehnsarchive >> Urkunden >> 14 Anfangsbuchstabe N >> 14.4 von Nassau
1412 Februar 26
Ausfertigung, Papier, Siegel aufgedrückt, Rest
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: feria sexta post dominicam invocavit 1411 secundum stilum treverensem
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 14:08 MESZ