Personalmangel an Uni-Kliniken
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 5/004 D881005/113
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 5/004 Chronik der Woche Baden-Württemberg SDR 1985-1988
Chronik der Woche Baden-Württemberg SDR 1985-1988 >> 1988 >> Mai
28. Mai 1988
Gabriele Oppenheimer, Personalratsvorsitzende der Universitätsklinik Heidelberg, schildert die Situation der letzten Jahres. Sie sagt, dass durch das fehlende Personal und die hohe Belastung des vorhandenen gefährliche Pflege betrieben wird. Für Marianne Vetter-Knoll, Personalratsvorsitzende der Universätsklinik Freiburg, ist der Abbau der Überstunden nur denkbar durch mehr Personal. Stefan Jores, Personalratsvorsitzender der Universitätsklinik Ulm, erzählt vom unqualifizierten Personal der Kinderintensivstation. Hans-Jürgen Arndt, Landesvorsitzender der ÖTV, erörtert den Anforderungskatalog, der an die Regierung gestellt wurde.
0:05:45; 0'05
Audio-Visuelle Medien
Herkunft: Chronik Baden-Württemberg
Jores, Stefan
Oppenheimer, Gabriele
Vetter-Knoll, Marianne
Freiburg im Breisgau FR
Heidelberg HD
Tübingen TÜ
Ulm UL
Arbeitsmarkt
Krankenhaus
Patient
Pflege
Sozialwesen
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:19 MEZ