Jacob Haise, Richter zu Bislich (Bisselyck), und die Schöffen Henryck Negers, Henryck Bucker, Herman Maes und Henryck Goissens bekunden, dass Luloff Tynnengyeter und seine Schwestern Olant und Beth Tynnengyeter an Johan van Loisen (Losen) und seine Frau Mechteld und ihre Erben eine Erbrente von 12 Malter Gerste verkaufen, die einst die verstorbenen Herman Praist, Leydecker, und seine Frau Olant von Deryck Roeuer und seiner Frau Maryken laut Transfixbrief gekauft hatten, die aus dem Ruhoff des Johan van Gelre und Theus Zvaighs im Kirchspiel und Gericht Bislich in der Bauerschaft Vissel gezahlt wird. Der Streit über das Erbe des Herman Praist, Leydeckers, zwischen Johan und Geridt van Gynderyck (Ginderich, Kreis Mörs), Prokuratoren Hermans einerseits und Rutger Tynnegieters, dem Vater der Verkäufer, und Plonys van der Beeck andererseits wurde laut vorgewiesenem Xantener Schöffenbrief gütlich beigelegt derart, dass die 12 Malter Rente dem verstorbenen Rutger Tynnengieter und Plonys van der Beeck zugeteilt wurden. Bezüglich der Ansprüche der Geschwister der Verkäufer wies Luloff einen Beleg vor, dass er bevollmächtigt sei, den Anteil seines Bruders Johan, der außer Landes ist, zu verkaufen, und dass seine Schwester Ailheit bei der Heirat (in Hilixfozwerden) ihren Anteil erhalten hat und ebenso Plonys und seine Frau. Die Verkäufer geloben, ihrem Bruder am ersten Tage seiner Heimkehr seinen Anteil auszuzahlen. Gegeuen...des neesten Ffrydaiges noe Ascensionis Domini. Original. Pergament. deutsch. beschädigt. Transfix zu 1460, März 19; 1469, August 14; 1613, November 21 und 1613, Dezember 11. 1 Schöffenamtssiegel (Ewald III, 91,8).