Anna von Kitlitz, Pröpstin des Stifts Gernrode, belehnt die Jungfrau Magdalene, des Heinrich von Dorstadt Tochter, u. ihre Leibeserben, u. bei deren Ausgehen ihre Mutter Barbara von Leiptzig mit den von ihrem Vater, ihrem Großvater Valentin von Dorstadt u. ihrem Eltervater Hans von Dorstadt vormals erbenzinsweise genossenen, (in dem Lehnbriefe derselben Pröpstin vom 4. Juni 1532 aufgeführten) Gütern, nämlich 1 Burglehn auf dem Schloß Hadmersleben etc. etc.; dazu mit 1 Dienst u.s.w. freien Hause und hobe zu Wester Egln jenseit der Kirche zwischen Drewes Brunstorff u. Hansen Arndes gelegen, welches Hans Schrader van Nawens (?) erbaut hat u. jetzt bewohnt u. davon jährlich 4 Gänse an die von Dorstadt als Erbenzins giebt. Von den der Magdalene von Dorstadt verliehenen Gütern müssen jährlich auf Martini 2 1/2 Brandenburgische ferding an die Propstei entrichtet werden. gescheen nach der geburt Christi...1548 Donnerstags nach dem Sontage Letare. (15. März) Siegel verloren.
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Anna von Kitlitz, Pröpstin des Stifts Gernrode, belehnt die Jungfrau Magdalene, des Heinrich von Dorstadt Tochter, u. ihre Leibeserben, u. bei deren Ausgehen ihre Mutter Barbara von Leiptzig mit den von ihrem Vater, ihrem Großvater Valentin von Dorstadt u. ihrem Eltervater Hans von Dorstadt vormals erbenzinsweise genossenen, (in dem Lehnbriefe derselben Pröpstin vom 4. Juni 1532 aufgeführten) Gütern, nämlich 1 Burglehn auf dem Schloß Hadmersleben etc. etc.; dazu mit 1 Dienst u.s.w. freien Hause und hobe zu Wester Egln jenseit der Kirche zwischen Drewes Brunstorff u. Hansen Arndes gelegen, welches Hans Schrader van Nawens (?) erbaut hat u. jetzt bewohnt u. davon jährlich 4 Gänse an die von Dorstadt als Erbenzins giebt. Von den der Magdalene von Dorstadt verliehenen Gütern müssen jährlich auf Martini 2 1/2 Brandenburgische ferding an die Propstei entrichtet werden. gescheen nach der geburt Christi...1548 Donnerstags nach dem Sontage Letare. (15. März) Siegel verloren.
NLA WO, 75 Urk, I M Nr. 3
NLA WO, 75 Urk Familie von Honrodt
Familie von Honrodt >> 1 I. Passiv Lehen. >> 1.12 M. Stift Gernrode - Hadmersleben etc.
15.03.1548
Verzeichnung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 13:31 MESZ