Schriftwechsel und Unterlagen Uhls als Kreiswirtschaftsberater (Schriftwechsel mit dem Gauwirtschaftsberater, den NSDAP-Kreisleitungen in Lippe, Dienststellen der DAF, dem Arbeitsamt, verschiedenen Kreditinstituten, einzelnen Firmen u.a., Finanzamtsunterlagen, Zahlungsbefehle, Firmenunterlagen u.a., auch Rundschreiben): 1937
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L 113 Nr. 64
L 113 Schriftgut von NSDAP und NS-Organisationen in Lippe
Schriftgut von NSDAP und NS-Organisationen in Lippe >> 5. Kreisleitung Lippe >> 5.6. Schriftwechsel der Kreisleitung mit NS-Dienststellen >> 5.6.4. Schriftwechsel des Kreisleiters mit einzelnen Kreisämtern sowie Schriftwechsel der Kreisämter
(1891, 1934, 1935) 1936-1937
Enthaeltvermerke: Enthält: Organisatorisches; Sanierung von Betrieben, Stillegungen, Wiedereröffnungen; Vermittlung von Krediten an Betriebe, Handwerker und Privatpersonen; Vermittlung bei Schuldenregulierung; Hypothekenangelegenheiten, Zwangsversteigerungen; Vermittlung bei der Auftragsvergabe, v.a. bei öffentlichen Aufträgen; Vermittlung bei der Arbeitsbeschaffung; Entschuldung von Erbhofbauern; Vermittlung bei Forderungen von Firmen untereinander, von Handwerkern untereinander, zwischen Betrieben und Auftraggebern; Zuteilung von Rohstoffkontingenten; Zuteilung von Treibstoff; außerdem: Angelegenheiten folgender Firmen: Meier u. Tittel, Bad Salzuflen; Ziegelei Beermann, Sylbach; Kanne u. Kühne, Detmold; Gebr. Schlingmann, Brake; W. Meyer, Schötmar; Teutoburger DampfZiegelei, Detmold; A. Köhne, Hotel Kaiserhof, Blomberg; Importgenehmigung für Furnierholz für die Fa. Uhe, Detmold; Kapitalerhöhung der Fa. Vereinigte Möbelfabriken, Detmold; Interesse der Fa. A. Schäfer, Oldenburg i.D., an der Errichtung einer Konservenfabrik für Waldfrüchte in Rischenau; unbefugter Kommissionsvertrieb von Möbeln durch lippische Holzgroßhändler; vermuteter Einfluß des früheren Inhabers der Fa. Eichmann und Neugarten bei Möbelhändlern in Detmold; Liquidation der Meyerschen Hofbuchdruckerei; Stellenbesetzungen bei den Sparkassen im Landkreis Detmold; Stundung der Ordnungsstrafe eines Metzgers in Detmold; Kreditwünsche des C. Block, Bad Salzuflen; Gaststättenkonzessionierung in Dehlentrup; Verzeichnis lippischer Ziegeleibetriebe, Interesse an der Gewinnung von Eisenerz; Statistische Angaben zu Lippe für den Studienausschuß zur Erforschung der Bodenschätze im Gau Westfalen-Nord; Preisstopverordnung vom 26.11.1936, Mitarbeit von Parteimitgliedern an der Preisüberwachung, Verzeichnis dafür benannter Personen für Blomberg, Detmold, Horn, Lage und Schwalenberg; Zwangsversteigerung jüdischer Besitzungen in Bad Salzuflen, Ablehnung der Ansprüche eines Gläubigers aus Luxemburg; „Gründung, Entwicklung und Zusammenbruch der Deutschen Eigenheim-Baugesellschaft", Referat des Gauwirtschaftsberaters; Interesse von NSV oder HJ am Kauf eines Hauses in Schwelentrup; Vermittlung von öffentlichen und Heeresaufträgen durch das Verdingungsamt des Handwerks und durch die Bezirksausgleichsstelle der Wirtschaftskammer für Westfalen und Lippe. Darin: SA-Wettkämpfe, 13.-15. Aug. 1937 in Berlin (Werbepostkarte); „Pläne zum Bau einer Konservenfabrik und eines Schuppens ..." in Rischenau, (Schnitte, Grundrisse, Ansichten und Lageplan), Nov. 1936 (Karte), jetzt: D 73 T. 4 Nr. 12898.
NSDAP, Kreisleiter Lippe
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:28 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Ostwestfalen-Lippe
- Landesarchiv NRW Abteilung Ostwestfalen-Lippe (Archivtektonik)
- 1. Landesarchiv NRW Abteilung Ostwestfalen-Lippe (Tektonik)
- 1.3. Organisationen, Güter, Familien, Personen (Tektonik)
- 1.3.1. Politische Organisationen (Tektonik)
- NSDAP und NS-Organisationen in Lippe (Tektonik)
- Zeitgeschichtliches Archiv für das Land Lippe und Parteiarchiv NSDAP Westfalen-Nord, Abt. Lippe (Bestand)
- 5. Kreisleitung Lippe (Gliederung)
- 5.6. Schriftwechsel der Kreisleitung mit NS-Dienststellen (Gliederung)
- 5.6.4. Schriftwechsel des Kreisleiters mit einzelnen Kreisämtern sowie Schriftwechsel der Kreisämter (Gliederung)