Stk Medienrecht NW 0478 (Bestand)
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NW 0478 305.19.00
Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland (Archivtektonik) >> 4. Oberste und obere Landesbehörden NRW >> 4.2. Oberste Landesbehörden >> 4.2.62. Staatskanzlei >> 4.2.62.3. Recht, Verwaltung, Medien
1949-1965
Medien: Rundfunk, Fernsehen
Bestandsbeschreibung: Ablieferung und Verzeichnung
Gemäß Ablieferungsliste (Acc. III 37/88) umfaßte der Bestand NW 478 29 Ordner mit Akten der jetzigen Gruppe I C der Staatskanzlei (Medien).
Die wesentlichen Aktenbetreffe sind die gesetzlichen Grundlagen für den Westdeutschen Rundfunk, damit verbunden die Teilung und Liquidation des Nordwestdeutschen Rundfunks sowie die Diskussion um das neue Medium Fernsehen. Hierbei geht es vor allem um das Verhältnis von Bund und Ländern in föderativer Hinsicht. Enthalten sind sowohl die Vorgänge der Staatskanzlei des Landes NRW als auch die Korrespondenz mit den übrigen Ländern, etwa in der Frage eines Bundesrundfunkgesetzes. Der Bestand bietet auch eine gute Quelle für den Westdeutschen Rundfunk selbst, da der damalige Direktor und Justitiar, Dr. Hanns Brack, seine Ansprechpartner in der Staatskanzlei, sowohl den jeweiligen Staatssekretär als auch die langjährigen Referenten Heinrich Wolfgang von Müller und Dr. Julius Seeger, in der Regel über wesentliche Vorgänge informierte.
Ein Teil der Aktenüberlieferung der Staatskanzlei im Bereich der Medien ist im Jahre 1987 an die neugegründete Landesrundfunkanstalt übergeben worden.
Die Verzeichnung erfolgte im Januar 1989 durch Dr. Horst Romeyk. Der verzeichnete Bestand umfaßt 105 Archiveinheiten in 12 Kartons. - Die Laufzeit liegt zwischen 1949 und 1964.
Bestandsbeschreibung: Ablieferung und Verzeichnung
Gemäß Ablieferungsliste (Acc. III 37/88) umfaßte der Bestand NW 478 29 Ordner mit Akten der jetzigen Gruppe I C der Staatskanzlei (Medien).
Die wesentlichen Aktenbetreffe sind die gesetzlichen Grundlagen für den Westdeutschen Rundfunk, damit verbunden die Teilung und Liquidation des Nordwestdeutschen Rundfunks sowie die Diskussion um das neue Medium Fernsehen. Hierbei geht es vor allem um das Verhältnis von Bund und Ländern in föderativer Hinsicht. Enthalten sind sowohl die Vorgänge der Staatskanzlei des Landes NRW als auch die Korrespondenz mit den übrigen Ländern, etwa in der Frage eines Bundesrundfunkgesetzes. Der Bestand bietet auch eine gute Quelle für den Westdeutschen Rundfunk selbst, da der damalige Direktor und Justitiar, Dr. Hanns Brack, seine Ansprechpartner in der Staatskanzlei, sowohl den jeweiligen Staatssekretär als auch die langjährigen Referenten Heinrich Wolfgang von Müller und Dr. Julius Seeger, in der Regel über wesentliche Vorgänge informierte.
Ein Teil der Aktenüberlieferung der Staatskanzlei im Bereich der Medien ist im Jahre 1987 an die neugegründete Landesrundfunkanstalt übergeben worden.
Die Verzeichnung erfolgte im Januar 1989 durch Dr. Horst Romeyk. Der verzeichnete Bestand umfaßt 105 Archiveinheiten in 12 Kartons. - Die Laufzeit liegt zwischen 1949 und 1964.
Archivbestand
Deutsch
Auf dem Wege der Bestandserhaltung wurde beim Bestand NW 478 (305.19.00) eine Entsäuerung den Akten vorgenommen.
Material, das nicht entsäuert werden konnte wie Thermo-Zinkoxidkopien; Broschüren und Fotos wurden am Ende des Bestandes eingelagert.
Von den Fotos und Thermo-Zinkoxidkopien wurden Kopien in den Akten eingelegt.
Die Überformate wurden aus den Akten genommen und zum Bestand NW Karten Nr. 7683 genommen. Auf den Hinweiszetteln in den Akten ist die neue Signatur der Karten vermerkt.
Material, das nicht entsäuert werden konnte wie Thermo-Zinkoxidkopien; Broschüren und Fotos wurden am Ende des Bestandes eingelagert.
Von den Fotos und Thermo-Zinkoxidkopien wurden Kopien in den Akten eingelegt.
Die Überformate wurden aus den Akten genommen und zum Bestand NW Karten Nr. 7683 genommen. Auf den Hinweiszetteln in den Akten ist die neue Signatur der Karten vermerkt.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
21.04.2026, 08:22 MESZ
Hierarchie
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