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Zensur und Druckerlaubnis bzw. -verbot für mehrere Schriften des Landshuter Prokurators Franz Sebastian Meidinger
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GR Fasz. 790 Nr. 19
GR Fasz. 792 Nr. 25
GR Fasz. 792 Nr. 26
GR Fasz. 793 Nr. 27
Kurbayern Bücherzensurkollegium
Kurbayern Bücherzensurkollegium >> 3. Spezialakten des Bücherzensurkollegiums >> 3.2. Zensur innerhalb einzelner Fächer >> 3.2.1 Recht und Politik >> 3.2.1.2. Politische Schriften
1776 - 1784
Enthält:
"Frage, warum auch in einem gut geordneten Staat untüchtige Leute zu Ämtern gebraucht werden" (1776); "Frage von der Abnahme des Wehrstandes und seinen Folgen" (1776-1777); "Abhandlung von den Gesetzen und Mißbrauch derselben" (1777); "Frage, ob es einem gut geordneten Staat nützlich, wenn die Missethäter durch den Nachrichter ihres Lebens beraubet, oder mit dem Staubbesen, Brandmarkte und Landsverweisung gebessert werden" (1777); "Gedanken über die gewöhnlichen Regierungsformen" (1777); "Frage, warum der Unterthan seine Ausgaben nicht leicht bestreiten mag" (1777); Schrift über die harten Umstände der Landshuter Bürgerschaft (1779); "Trostgründe in kümmerlichen Fragen" (1780); "Frage, in wem besteht das Glück der Bürger?" (1784)
50 Bl.
Kurbayern Bücherzensurkollegium
Amtsbücher / Akten
ger
Medium: A = Analoges Archivalie
Meidinger: Franz Sebastian, Landshut, Stadtgerichtsprokurator
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.