Kurfürst Friedrich von der Pfalz und Herzog Ludwig I. (der Schwarze) von Pfalz-Zweibrücken-Veldenz bekunden eine Einung über die Beendigung ihrer Feindschaft. Unter anderem soll Kurfürst Friedrich dem Herzog Bergzabern und andere Eroberungen zurückstellen. Herzog Ludwig soll dem Kurfürsten den Lehenseid für die "sloße" und Städte Lichtenberg (Liechtemberg) und Kusel (Cüschel) leisten. Kurfürst Friedrich soll über die Forderungen Ludwigs gegen Jakob und Ludwig von Lichtenberg (Liechtemberg) wegen des Schadens aus deren Krieg mit den Grafen von Leiningen entscheiden. Ebenso werde Friedrich einen gütlichen Tag in der Streitsache zwischen Herzog Ludwig sowie Diether von Rüdesheim (Rüdißheim) und Sigmund von Mühlhofen (Symondt von Mülhoiffen) halten. Siegel: S 1 = A 1. S 2 = A 2
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Kurfürst Friedrich von der Pfalz und Herzog Ludwig I. (der Schwarze) von Pfalz-Zweibrücken-Veldenz bekunden eine Einung über die Beendigung ihrer Feindschaft. Unter anderem soll Kurfürst Friedrich dem Herzog Bergzabern und andere Eroberungen zurückstellen. Herzog Ludwig soll dem Kurfürsten den Lehenseid für die "sloße" und Städte Lichtenberg (Liechtemberg) und Kusel (Cüschel) leisten. Kurfürst Friedrich soll über die Forderungen Ludwigs gegen Jakob und Ludwig von Lichtenberg (Liechtemberg) wegen des Schadens aus deren Krieg mit den Grafen von Leiningen entscheiden. Ebenso werde Friedrich einen gütlichen Tag in der Streitsache zwischen Herzog Ludwig sowie Diether von Rüdesheim (Rüdißheim) und Sigmund von Mühlhofen (Symondt von Mülhoiffen) halten. Siegel: S 1 = A 1. S 2 = A 2
BayHStA, Hausurkunden 2741
Kasten 13, Lade 4, Nr. 2741
Hausurkunden
Hausurkunden >> Urkunden bis 1806/1837
03.10.1455
regest: Kurfürst Friedrich von der Pfalz und Herzog Ludwig I. (der Schwarze) von Pfalz-Zweibrücken-Veldenz bekunden eine Einung über die Beendigung ihrer Feindschaft. Unter anderem soll Kurfürst Friedrich dem Herzog Bergzabern und andere Eroberungen zurückstellen. Herzog Ludwig soll dem Kurfürsten den Lehenseid für die "sloße" und Städte Lichtenberg (Liechtemberg) und Kusel (Cüschel) leisten. Kurfürst Friedrich soll über die Forderungen Ludwigs gegen Jakob und Ludwig von Lichtenberg (Liechtemberg) wegen des Schadens aus deren Krieg mit den Grafen von Leiningen entscheiden. Ebenso werde Friedrich einen gütlichen Tag in der Streitsache zwischen Herzog Ludwig sowie Diether von Rüdesheim (Rüdißheim) und Sigmund von Mühlhofen (Symondt von Mülhoiffen) halten.
Siegel:
S 1 = A 1
S 2 = A 2
enthält u.a.: weitere gleichlautende Ausfertigung in BayHStA München Pfalz-Zweibrücken Urkunden Nr. 2329
Siegel:
S 1 = A 1
S 2 = A 2
enthält u.a.: weitere gleichlautende Ausfertigung in BayHStA München Pfalz-Zweibrücken Urkunden Nr. 2329
Perg.
Äußere Beschreibung: 34 x 72 cm;
Urkunden
Sprache der Unterlagen
Besiegelung/Beglaubigung: 2 an Presseln anhängende Siegel, davon 1 (S 1) abgegangen
Überlieferung: Ausfertigung
Ausstellungsort: Worms
Literatur: Menzel, Regesten Friedrichs, S. 261f.
Originaldatierung: der geben ist zu Worms off fritag nach santt Michels tag als man zalte nach Cristy unnsers herren gebürte dusendt vier hundert ffunfftzig und funff yöre.
Äußere Beschreibung: 34 x 72 cm;
Regest: Kurfürst Friedrich von der Pfalz und Herzog Ludwig I. (der Schwarze) von Pfalz-Zweibrücken-Veldenz bekunden eine Einung über die Beendigung ihrer Feindschaft. Unter anderem soll Kurfürst Friedrich dem Herzog Bergzabern und andere Eroberungen zurückstellen. Herzog Ludwig soll dem Kurfürsten den Lehenseid für die "sloße" und Städte Lichtenberg (Liechtemberg) und Kusel (Cüschel) leisten. Kurfürst Friedrich soll über die Forderungen Ludwigs gegen Jakob und Ludwig von Lichtenberg (Liechtemberg) wegen des Schadens aus deren Krieg mit den Grafen von Leiningen entscheiden. Ebenso werde Friedrich einen gütlichen Tag in der Streitsache zwischen Herzog Ludwig sowie Diether von Rüdesheim (Rüdißheim) und Sigmund von Mühlhofen (Symondt von Mülhoiffen) halten.
Siegel:
S 1 = A 1
S 2 = A 2
Überlieferung: Ausfertigung
Ausstellungsort: Worms
Literatur: Menzel, Regesten Friedrichs, S. 261f.
Originaldatierung: der geben ist zu Worms off fritag nach santt Michels tag als man zalte nach Cristy unnsers herren gebürte dusendt vier hundert ffunfftzig und funff yöre.
Äußere Beschreibung: 34 x 72 cm;
Regest: Kurfürst Friedrich von der Pfalz und Herzog Ludwig I. (der Schwarze) von Pfalz-Zweibrücken-Veldenz bekunden eine Einung über die Beendigung ihrer Feindschaft. Unter anderem soll Kurfürst Friedrich dem Herzog Bergzabern und andere Eroberungen zurückstellen. Herzog Ludwig soll dem Kurfürsten den Lehenseid für die "sloße" und Städte Lichtenberg (Liechtemberg) und Kusel (Cüschel) leisten. Kurfürst Friedrich soll über die Forderungen Ludwigs gegen Jakob und Ludwig von Lichtenberg (Liechtemberg) wegen des Schadens aus deren Krieg mit den Grafen von Leiningen entscheiden. Ebenso werde Friedrich einen gütlichen Tag in der Streitsache zwischen Herzog Ludwig sowie Diether von Rüdesheim (Rüdißheim) und Sigmund von Mühlhofen (Symondt von Mülhoiffen) halten.
Siegel:
S 1 = A 1
S 2 = A 2
Friedrich, Pfalz, Kurfürst von der
Ludwig I. (der Schwarze), Pfalz-Zweibrücken-Veldenz, Herzog, Pfalzgraf
Lichtenberg, Ludwig von
Lichtenberg, Jakob von
Leiningen, Graf
Rüdesheim, Diether von
Mühlhofen, Sigmund von
Bad Bergzabern (Lkr. Südliche Weinstraße, Rheinland-Pfalz)
Lichtenberg, sloß (Gde. Thallichtenberg, Lkr. Kusel, Rheinland-Pfalz)
Kusel (Lkr. Kusel, Rheinland-Pfalz)
Worms (Rheinland-Pfalz)
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
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Additional information on reason for persecution
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03.04.2025, 1:41 PM CEST