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Kameralamt Murrhardt (Bestand)
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Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg (Archivtektonik) >> Untere Verwaltungsbehörden 1806-um 1945 >> Geschäftsbereich Finanzministerium >> Vor 1874 aufgelöste Kameralämter
1807-1838 (Va ab 1695)
Vorbemerkung: Das Kameralamt Murrhardt bestand von 1807 bis 1838. Laut Verordnung vom 06. Juni 1819, Reg. Blatt 1819, Seite 293-304 mußte das Amt die Verwaltung der Forst- und Jagdgefälle des Forstreviers Murrhardt übernehmen. Gemäß Erlaß vom 20. März 1838, Reg. Blatt 1838, Seite 174-179 wurde das Amt aufgelöst und der Bezirk unter den Kameralämtern Backnang, Gaildorf und Lorch wie folgt aufgeteilt: Kameralamt Backnang: Murrhardt mit Bußhof, Eisenschmidtmühle, Eschenstruet, Eulenhöfle, Frankenweiler, Gaisbühl, Grab, Harbach, Hernersberg, Hasenhof, Hausen, Hinterbüchelberg, Hinterbach, Karnsberg, Klettenhöfle, Klieger, Liemannsklinge, Lutzensägmühle, Mannenweiler, Morbach, Neuhaus oder Fornsbach, Oberschafscheuer, Rösersmühle, Sauerhöfle, Schönbronn, Schöntalerhöfle, Schwammhof, Siegelsberg, Steinberg mit Spechtshof, Streitweiler, Unterschafscheuer, Vordermurrhärle, Vorderwestermurr, Walkmühle, Walksägmühle, Waltersberg, Wolkenhof, Jux, Neufürstenhütte mit Kleinerlach, Roßsteig, Sechselberg mit Fautspach, Gallenhof, Glaitenhof, Hörschhof, Schlichenhöfle, Schlichenweiler, Spiegelberg mit Großhöchberg und einem einzelnen Haus, Sulzbach mit Schloß Lautereck, Bartenbach, Berghöfle, Berwinkel, Eschelhof, Fornsbach, Großerlach, Harrenberg, Hinterwestermurr, Hohenbrach, Ittenberg, Kieselhof, Kleinhöchberg, Köchersberg, Lämmersbach, Lautern, Mettelberg, Erlach (Glashütte), Raithöfle, Schleißweiler, Schloßhof, Siebenknie, Siebersbach, Taugenbach, Zwerenberg, Vorderbüchelberg, Rottmansberg, Tiefental und Trailhof, Parzellen von Oberbrüden, Mittel-, Ober- und Unterfischbach, Parzellen von Reichenberg und das Forstrevier Murrhardt. Kameralamt Gaildorf :Hütten mit Bäumlensfeld, Dobelhütten, Hankertsmühle, Scherbenmühle, Traubenmühle, Württemberger Hof, Altersberg mit Brandhof, Eichenkirnberg, Krämersberg, Hausen an der Rot mit Eitelwäldle, Greuthof, Harnersberg, Forsthaus, Stielberg, Oberrot mit Badhaus, Brennhof, Dexelhof, Ebersberg, Ebersberger Sägmühle, Ebersberger Ziegelhütte, Ernsthöfle, Frankenberger Sägmühle, Glashofen, Hohnhardsweiler, Jaghaus, Konhalden, Kornberg, Kornberger Sägmühle, Marbächle, Marhördt, Marhördther Mühle, Neumühle, Seehölzle, Hornberg, Langert, Plapphof, Retzenhof, Rupphof, Parzellen von Fichtenberg. Kameralamt Lorch: Kaisersbach mit Parzellen Brandhöfle, Cronhütte, Ebersberg, Menzles, Mönchhof, Sägbühl, Täle, Ziegelhütte, Kirchenkirnberg mit den Parzellen Bruch, Gänshof, Gärtnershof, Göckelhof, Leukers, Marxenhof, Mettelbach, Mutzenhof, Oberneustetten, Reute, Schloßmühl, Spielhof, Spielwald, Täle, Tiefenmad, Unterneustetten, Vögelensreut, Weidenbach, Weidenhof, Wiesenhof. Der Bestand umfaßt 44 Büschel = 0,30 lfd. Meter.
Zur Retrokonversion: Bei diesem Findbuch handelt es sich um ein bisher nur in hand- oder maschinenschriftlicher Form vorliegendes Repertorium, das in ein datenbankgestütztes und damit onlinefähiges Format umgewandelt wurde. Bei dieser sogenannten Retrokonversion wurden die Struktur der Vorlage und die sprachliche Fassung der Texte grundsätzlich beibehalten (Motto: "Abschrift statt Neubearbeitung"). Dies kann zu einer gewissen Diskrepanz zwischen dem modernen äußeren Erscheinungsbild und der heute teilweise überholt wirkenden Gestaltung und Formulierung der Titelaufnahmen führen.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.