Literarische, künstlerische und sonstige Nachlässe: Karl Elmendorff (Bestand)
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Hessisches Hauptstaatsarchiv (Archivtektonik) >> Gliederung >> Bestände nichtstaatlicher Herkunft >> Familienarchive und Nachlässe >> Literarische, künstlerische und sonstige Nachlässe
1921-1964
Enthält: Der Hauptteil besteht aus Rezensionen, die das internationale Musikleben von 1920 bis 1960 dokumentieren.
Bestandsgeschichte: Der Nachlass des Dirigenten Karl Elmendorff gelangte 1994 an das Hessische Hauptstaatsarchiv (Zugang 39/1994). Die Witwe Minnegard Elmendorff überließ die Unterlagen dem ehemaligen Leiter der Hessischen Landesbibliothek, Herrn Schwitzgebel. Dieser leitete den Nachlass weiter an das Hessische Hauptstaatsarchiv. Der Bestand wurde 1999 von der zuständigen Sachbearbeiterin, Frau Elke Hack, verzeichnet.
Geschichte des Bestandsbildners: Der Dirigent Karl Elmendorff wurde am 25. 10. 1891 in Düsseldorf geboren. Er studierte Philologie und Germanistik in Freiburg, München, Münster und Bonn. In Köln besuchte er als Schüler Hermann Abendroths die Musikhochschule. Seine Kapellmeistertätigkeit begann er in Düsseldorf. Engagiert war Karl Elmendorff in Mainz, Hagen, Aachen, München, Wiesbaden (1932-36), Mannheim, Berlin, Dresden, Kassel und wieder in Wiesbaden (1951-55). Generalmusikdirektor in Wiesbaden war er seit 1952, hier endete auch seine Karriere aus gesundheitlichen Gründen. Elmendorff war international bekannt durch seine Gastdirigate. In Prag entdeckte er das Manuskript zu Dvoraks Oper 'Die Jakobiner', die unter seiner Leitung in der Staatsoper Dresden uraufgeführt wurde. 1927 wurde er von Siegfried und Winifred Wagner nach Bayreuth berufen, wo er bis 1942 die Festspiele dirigierte. Für seine Verdienste erhielt Elmendorff 1956 vom Hessischen Kultusminister die Goethe-Plakette; anlässlich seines 70. Geburtstags wurde ihm von der Stadt Wiesbaden 1961 die Ehrenschale verliehen. 1958 war er Mitbegründer der Sibelius-Gesellschaft in Wiesbaden. Am 21.10.1962 verstarb Karl Elmendorff in Hofheim am Taunus.
Findmittel: Online-Datenbank (Arcinsys)
Findmittel: Findbuch (maschinenschriftlich)
Bearbeiter: Elke Hack, 1999
Bestandsgeschichte: Der Nachlass des Dirigenten Karl Elmendorff gelangte 1994 an das Hessische Hauptstaatsarchiv (Zugang 39/1994). Die Witwe Minnegard Elmendorff überließ die Unterlagen dem ehemaligen Leiter der Hessischen Landesbibliothek, Herrn Schwitzgebel. Dieser leitete den Nachlass weiter an das Hessische Hauptstaatsarchiv. Der Bestand wurde 1999 von der zuständigen Sachbearbeiterin, Frau Elke Hack, verzeichnet.
Geschichte des Bestandsbildners: Der Dirigent Karl Elmendorff wurde am 25. 10. 1891 in Düsseldorf geboren. Er studierte Philologie und Germanistik in Freiburg, München, Münster und Bonn. In Köln besuchte er als Schüler Hermann Abendroths die Musikhochschule. Seine Kapellmeistertätigkeit begann er in Düsseldorf. Engagiert war Karl Elmendorff in Mainz, Hagen, Aachen, München, Wiesbaden (1932-36), Mannheim, Berlin, Dresden, Kassel und wieder in Wiesbaden (1951-55). Generalmusikdirektor in Wiesbaden war er seit 1952, hier endete auch seine Karriere aus gesundheitlichen Gründen. Elmendorff war international bekannt durch seine Gastdirigate. In Prag entdeckte er das Manuskript zu Dvoraks Oper 'Die Jakobiner', die unter seiner Leitung in der Staatsoper Dresden uraufgeführt wurde. 1927 wurde er von Siegfried und Winifred Wagner nach Bayreuth berufen, wo er bis 1942 die Festspiele dirigierte. Für seine Verdienste erhielt Elmendorff 1956 vom Hessischen Kultusminister die Goethe-Plakette; anlässlich seines 70. Geburtstags wurde ihm von der Stadt Wiesbaden 1961 die Ehrenschale verliehen. 1958 war er Mitbegründer der Sibelius-Gesellschaft in Wiesbaden. Am 21.10.1962 verstarb Karl Elmendorff in Hofheim am Taunus.
Findmittel: Online-Datenbank (Arcinsys)
Findmittel: Findbuch (maschinenschriftlich)
Bearbeiter: Elke Hack, 1999
0,40 lfm (19 Nummern)
Bestand
Literatur: Otto Renkhoff, Nassauische Biographie, 2. Aufl. Wiesbaden 1992, Nr. 938.
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
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17.06.2025, 12:53 PM CEST