Johann Friedrich König, Kirchner [Küster, Kirchendiener] der Frauenkirche in Dresden, gegen den Mühleninspektor Johann Christian Böhme wegen der Erhebung von Metzgeld [der Teil des zu mahlenden Getreides, der dem Müller als Lohn zusteht] für die von den Gemeinden Prohlis, Reick, Tolkewitz, Laubegast und Stiesen als Bezahlung gelieferten Brote (Kommissionsakte)
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Johann Friedrich König, Kirchner [Küster, Kirchendiener] der Frauenkirche in Dresden, gegen den Mühleninspektor Johann Christian Böhme wegen der Erhebung von Metzgeld [der Teil des zu mahlenden Getreides, der dem Müller als Lohn zusteht] für die von den Gemeinden Prohlis, Reick, Tolkewitz, Laubegast und Stiesen als Bezahlung gelieferten Brote (Kommissionsakte)
10047 Amt Dresden, Nr. 0313 (Zu benutzen im Hauptstaatsarchiv Dresden)
Registratursignatur: Lit. K, No. 17
10047 Amt Dresden
10047 Amt Dresden >> 01. Amt Dresden bis 1831, Justizamt Dresden 1831 bis 1851 >> 01.02. Gerichtsbarkeit >> 01.02.04. Zivilgerichtsbarkeit >> 01.02.04.01. Prozesse >> 01.02.04.01.03. Finanzielle Streitigkeiten
(1675) 1750 - 1751
Enthält auch: Beschwerde des Kirchners Gottfried Erlebuch über die Gemeinde Laubegast wegen Verweigerung der Abgabe von Brot, Opfergeld und des Häuslerpfennigs.
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.12.2025, 14:54 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Sächsisches Staatsarchiv (Beständegliederung)
- 01. Markgrafschaft Meißen, Albertinisches Herzogtum und Kurfürstentum / Königreich Sachsen bis 1831 (Tektonik)
- 01.05 Behörden und Einrichtungen der Erblande (Tektonik)
- 01.05.02 Ältere Kreis- und Amtshauptmannschaften, Ämter (Tektonik)
- Amt Dresden (Bestand)
- 01. Amt Dresden bis 1831, Justizamt Dresden 1831 bis 1851 (Gliederung)
- 01.02. Gerichtsbarkeit (Gliederung)
- 01.02.04. Zivilgerichtsbarkeit (Gliederung)
- 01.02.04.01. Prozesse (Gliederung)
- 01.02.04.01.03. Finanzielle Streitigkeiten (Gliederung)