Antonius de Ponte, Kanonikus zu Acqui, als Stellvertreter des Johannes de Pontremulo, Generalauditors der päpstlichen Kammer, läßt auf Bitten Gerungs de Swanynghen, Kanonikus der Eichstätter Kirche, die ihn vorgelegte Bulle Papst Urbans V. vom 24. Oktober 1366 (LS/B Nr. 2), betreffend die Bestellung eines bischöflich bambergischen Offizials in Nürnberg durch den Dekan der Bamberger Kirche zur Aburteilung der geistlichen Sachen, durch den Notar der päpstlichen Kammer Johannes de Loen, Klerikers der Diözese Köln, vidimieren. - Zeugen: Leo Bergente, Petrus de Liburno, Heinricus dictus Dives, Jacobus de Lamola, Petrus de Interampne und Paulus de Castello. - Siegler: das Generalaudoriat (apostolische Kammer).
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Antonius de Ponte, Kanonikus zu Acqui, als Stellvertreter des Johannes de Pontremulo, Generalauditors der päpstlichen Kammer, läßt auf Bitten Gerungs de Swanynghen, Kanonikus der Eichstätter Kirche, die ihn vorgelegte Bulle Papst Urbans V. vom 24. Oktober 1366 (LS/B Nr. 2), betreffend die Bestellung eines bischöflich bambergischen Offizials in Nürnberg durch den Dekan der Bamberger Kirche zur Aburteilung der geistlichen Sachen, durch den Notar der päpstlichen Kammer Johannes de Loen, Klerikers der Diözese Köln, vidimieren. - Zeugen: Leo Bergente, Petrus de Liburno, Heinricus dictus Dives, Jacobus de Lamola, Petrus de Interampne und Paulus de Castello. - Siegler: das Generalaudoriat (apostolische Kammer).
Reichsstadt Nürnberg, Päpstliche und fürstliche Privilegien sowie übrige Urkunden der 39 Laden 96
LS/B Nr. 2; BayHStA Reichsstadt Nürnberg Urkunden Nr. 3104
Reichsstadt Nürnberg, Päpstliche und fürstliche Privilegien sowie übrige Urkunden der 39 Laden
Reichsstadt Nürnberg, Päpstliche und fürstliche Privilegien sowie übrige Urkunden der 39 Laden >> Losungamt, 39 Laden >> Päpstliche Bullen und Rescripte (Lade LS/B)
1382 Mai 30
Perg.
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: mit anh. Siegel sowie Unterschrift und Handzeichen des Notars
Überlieferung: Ausfertigung
Ausstellungsort: Rom (St. Peter)
Originaldatierung: Datum et actum Rome apud sanctum Petrum etc. 1382, die penultima mensis May.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1382
Monat: 5
Tag: 30
Überlieferung: Ausfertigung
Ausstellungsort: Rom (St. Peter)
Originaldatierung: Datum et actum Rome apud sanctum Petrum etc. 1382, die penultima mensis May.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1382
Monat: 5
Tag: 30
Bergente, Leo
Castello, Paulus de
Dives, Heinricus
Innozenz VI., Papst (1352-1362)
Interampne, Petrus de
Karl IV., Kaiser
Lamola, Jacobus de
Liburno, Petrus de
Loen, Johannes de (Notar)
Ponto, Antonius de (Kanoniker zu Aachen)
Pontremulo, Johannes de (Generalauditor der apostolischen Kammer)
Posilhaw, Guisando de
Swanynghen, Gerung de
Urban V., Papst (1362-1370)
Avignon (Frankreich)
Bamberg, Bistum
Michelfeld, Kl.
Neunkirchen am Brand, Kloster und Amt
Weißenohe (Lkr. Forchheim), Kloster
Rom (Italien), Ausstellungsort
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 11:53 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
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- Beständetektonik des Staatsarchivs Nürnberg (Tektonik)
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- Reichsstädtische Zentral- und Mittelbehörden (Tektonik)
- Losungamt - siehe auch Nürnberger Archivalien sowie Ämterrechnungen (Tektonik)
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- Reichsstadt Nürnberg, Päpstliche und fürstliche Privilegien sowie übrige Urkunden der 39 Laden (Bestand)
- Losungamt, 39 Laden (Gliederung)
- Päpstliche Bullen und Rescripte (Lade LS/B) (Gliederung)
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